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Mehr Erfolg bei neuen Projekten

Mehr Erfolg bei neuen Projekten
Mehr Erfolg bei neuen Projekten

Die Konsequenz.  

Wissen Sie, was Extremsportler (Weltumsegler, Bergsteiger, Arktisquerer etc.) und Spitzenunternehmen gemeinsam haben? Sie bereiten sich auf neue Projekte sehr gewissenhaft vor und ziehen es dann konsequent durch, sofern nicht die Umstände dagegensprechen.

Dem Zufall keinen Raum geben

Wenn wir etwas Neues machen, dann geben wir uns dazu beispielsweise 12 Monate Zeit und in dieser Zeit tun wir alles, was in unserer Macht steht, damit es klappt. Klappt es dann dennoch nicht, was vorkommen kann, können wir sicher sein, dass es nicht am mangelnden Einsatz oder gar Halbherzigkeit lag.“ So tönte es Prof. Dr. Alter und mir unisono von der Unternehmenslenkern der Wachstums-Champions entgegen, als wir deren Erfolgsgeheimnisse eingehender analysierten.

Ein, allein schon in den Worten nachklingendes, Zaudern wie „sollten wir auch mal machen“ oder „lass es uns probieren“, kommt bei ihnen nicht vor. Zumindest nicht bei den Projekten, bei denen es um etwas geht. So wird der Spielraum fürs Improvisieren wird von vorneherein schon eingeengt.

Kommt dann so allmählich das zeitliche Ende in Blicknähe und das Projekt ist vielleicht noch meilenweit vom Erfolg entfernt, wird relativ neutral und sachlich abgewogen: Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende? Ein Argument lassen die Chefs dabei selten gelten: „Weil wir schon so viel investiert haben, wäre es verkehrt, nicht weiterzumachen“.

Abbildung: Ein Jahr Vorbereitungszeit benötigten die “Huberbuam”, um die 1.000 Meter hohe “The Nose” in unfassbaren 2;45 Stunden zu durchsteigen.

Lieber ein Ende mit Schrecken

Erinnern Sie sich noch an den Vorschlag des Lufthansa-Vorstandes als der neue Berliner Flughafen zum zigsten Mal einen neuen Geschäftsführer bekam und die Eröffnung wieder einmal verschoben wurde? Er empfahl, den Flughafen abzureißen und neu zu bauen. Vermutlich wäre das die richtige Lösung gewesen, doch die handelnde Akteure gaben ja nicht ihr eigenes Geld aus, sondern zu einem Großteil das der Steuerzahler.

Also, wenn Sie zukünftig neue Themen/ Projekte in Ihrem Unternehmen angehen, denken Sie an die vier Regeln der Extremsportler und Spitzenunternehmen:  

✅  Ein definierter Zeitraum

✅  Eine detaillierte Vorplanung

✅  Die konsequente Umsetzung 

✅  Lieber ein Ende mit Schrecken als umgekehrt

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt: ran ans Werk! Bringen Sie Ihr Unternehmen weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Der Schlüssel zu mehr Innovationen

Der Schlüssel zu mehr Innovationen
Der Schlüssel zu mehr Innovationen

Der Freiraum. 

„…überlange Wartezeit ist der Tod jeder Idee“, besingt es Wolfgang Ambros in seinem Lied „Kaputt und munter“ und trifft damit den Nagel auf den Kopf. So ist das Tagesgeschäft Fluch und Segen zugleich, Es bindet Konzentration und Kapazitäten, um Aufgaben zu erledigen, die aktuell von Bedeutung sind. Es kann für Stress, Überstunden und so manchen Konflikt sorgen, ganz abgesehen von Fehlzeiten und auch Fluktuation, wenn es dem einen oder anderen zu viel wird. Doch für eines sorgt das Tagesgeschäft ganz sicher nicht: Innovationen.

Innovationen sind das Überlebenselixier unserer Gesellschaft

Deutschlands Erfolg als Wirtschaftsstandort hängt vom Innovationsgrad der Produkte und Problemlösungen unserer Unternehmen ab. Allerdings gehen wir mit diesem Gut mitunter sträflich um. Wir vertrauen darauf, dass sich Innovationen aus dem Kundendialog ergeben und die dafür eingestellten Mitarbeiter schon Vernünftiges liefern werden. Und im Zweifel kommen die besten Ideen immer noch von der Unternehmensleitung. Das hat in der Vergangenheit geklappt, deshalb wird es auch zukünftig klappen – so die landläufige Einschätzung.

Doch was für das einzelne Unternehmen noch stimmen mag, stimmt über viele Unternehmen hinweg nicht mehr. Deutschland produziert zu wenig Innovationen. Andere Länder sind uns da mittlerweile voraus. Wir werden überholt.

Der stagnierende Kreislauf

Warum? Weil wir uns nicht die Zeit nehmen. Zum einen gestehen wir sie uns zu wenig zu, zum anderen organisieren wir den Prozess, wie wir zu Innovationen kommen, nicht innovativ. Und da natürlich nicht alle Ideen auf Zustimmung stoßen oder in der Umsetzung Erfolg haben werden, verzichten wir von vorneherein auf vermeintliche Misserfolge. Die wir mit dem Argument „keine Zeit wegen Tagesgeschäft“ begründen. So schließt sich der Kreis.

Abbildung: Innovation brauchen Freiraum

Eine machbare Lösung

Dass Google seinen Mitarbeitern wöchentlich Zeit gibt, um über Innovationen nachzudenken, ist mittlerweile bekannt. Doch dieses Modell passt selten in unsere mittelständische, flexible, kundenorientierte Struktur – wo die geplanten Stunden dann doch plötzlich anders genutzt werden müssen.

Daher springt der „Hackathon“-Gedanke immer häufiger auf Unternehmen über. Dabei trifft sich ein Team für eine definierte Zeit und präsentiert anschließend seine Ideen. In dieser Zeit sollen gemeinsam Lösungen für gegebene Aufgabenstellungen herausgearbeitet und präsentiert werden. Die Teamzusammenstellung erfolgt meist funktions- und abteilungsübergreifend. Der Name Hackathon kombiniert die Begriffe „Hack“ für „Trick“ und „Marathon“, da die Veranstaltungen nicht selten 12 bis 24 Stunden dauern.

Daneben gibt es sicher viele weitere Möglichkeiten, Innovationen auf die Sprünge zu helfen. Das Wichtige ist, dass es gemacht wird, Dass es institutionalisiert wird. Dass die Unternehmen wieder zu einer Quelle der Inspiration und Innovation werden. Dann tun sich die Unternehmen selbst etwas Gutes und bringen zugleich die Gesellschaft ein Stück voran. Dann wird auch Deutschland wieder innovativer.

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Spitzenleistungen am laufenden Band

Spitzenleistungen am laufenden Band
Für Spitzenleistungen am laufenden Band

Das Räderwerk. 

Besonders erfolgreiche Unternehmen – wie wir am Beispiel der Wirtschaftsmagneten herausgefunden haben – verfügen über eine Stärke, die alle anderen Stärken übertrifft: die Organisation.

Die Stärke unter den Stärken

Flache Hierarchien. Geübte Abläufe. Erfahrene Mitarbeiter. Funktionierende Stellvertreter. Großes fachliches Know-how. Improvisationsvermögen. Siebter Sinn. Klare Verantwortung, mit entsprechenden Kompetenzen. Transparente Entscheidungs-prozesse. Das sind ein paar der wichtigen Kennzeichen dieser Organisation. Und als Zugabe gibt es noch die Einstellung: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Martin Limbecks „Dodoland“ treffen wir in diesen Unternehmen höchst selten an.

Die stillschweigende Übereinkunft lautet: „Habe ich wirklich alles getan, damit die anderen Erfolg haben können?“ Hinzukommt, dass die Mitarbeiter wissen, wie ihre Vorgesetzten denken und es am liebsten erledigt haben möchten und vor allem: wie nicht.

So lassen sich Unternehmen, die gut organisiert sind, in aller Kürze beschreiben. Wer so unterwegs ist, bringt reproduzierbare Spitzenleistungen hervor, in jeder Branche und in jedem Unternehmen. 

Abbildung: Alles klar? Besser geht anders.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Unternehmen noch „Luft nach oben“ in diesem Bereich hat, checken Sie einfach diese 7 Felder für sich und Sie wissen sofort, wo Sie anpacken können:  

 > Unverständliches, komplexes Organigramm

 > Wenig gelebte Wertekultur

 > Rechte, Pflichten und Kompetenzen befinden sind nicht im Einklang

 > Unscharfe Aufgabenfelder

 > Mehrstufige, langwierige Entscheidungsprozesse

 > Ineffiziente und frustrierende Doppelarbeiten

 > Gleichmacherei, um niemand wehzutun

Je besser Sie diese Felder in Griff haben, umso stärker ist Ihre Organisation. Völlig unabhängig von Größe und Alter des Unternehmens.

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Der Turbo für mehr Umsatz

Der Turbo für mehr Umsatz
Der Turbo für mehr Umsatz

Die Quantensprung-Positionierung.   

Eines der Zauberworte erfolgreicher Unternehmen heißt Alleinstellung. Viele Unternehmen hegen und pflegen ihre Nische. Doch manche Nischen sind so „nischig“, dass die beste Alleinstellung niemand vom Hocker haut und interessiert. Und wieder andere unterscheiden sich doch zu wenig vom Wettbewerb oder schaffen es nicht, den Nutzen schmackhaft genug zu transportieren.

Damit ist jetzt Schluss

Mit der Quantensprung-Positionierung vergrößern Sie Ihren Markt, gewinnen mehr Neukunden und binden Ihre Stammkunden, ohne auch nur einen Euro für Marktforschung oder gar ein neues Produkt auszugeben: sicher, einfach und innovativ.

Denn egal, ob Sie besonders rutschfeste Fliesen für die Terrasse, ein aluminiumfreies Deo, das den ganzen Tag zuverlässig schützt, oder ein Beteiligungsmodell mit attraktiven Zinsen, bei geringem Risiko, anbieten: es gibt eine völlig neue bahnbrechende Art, wie Sie Ihr Unternehmen so inszenieren, dass Dritte nicht nur leichter auf Sie aufmerksam werden, sondern sich auch vertieft für Ihr Unternehmen interessieren.

Es muss nicht immer die Produktinnovation, die Aufstockung des Vertriebs oder des Marketingbudgets sein, manchmal, und das ist das Besondere an der Quantensprung-Positionierung, reicht es, das Vorhandene neu zusammenzusetzen. Der Vorteil: Es geht rasch und kostet deutlich weniger.

Abbildung: Mit der Quantensprung-Positionierung gelingen Umsatzschübe

Leadership-Benchmarking Beispiel

Das folgende Nassrasierer-Beispiel ist real. Unabhängig davon, wie stark sich angesprochen fühlen, erklärt es den Mechanismus sehr anschaulich, wie ich finde.

Das Produkt nutzt ein zeitloses Grundbedürfnis: Es geht darum, gemocht und begehrt zu werden und niemanden zu verlieren.

Die drei häufigsten Gründe, sich gegen die Nassrasur zu entscheiden, sind:

 – Kann mich schneiden
 – Altmodisch, hatte früher mein Opa
 – Was sagen die anderen, speziell meine Partnerin

Dazu lassen sich gezielt positive Nutzenargumente finden, wie:

 > Ungefährlich
 > Cooles Design
 > Schmuseweich

Sobald diese positiven Nutzenargumente stehen, lässt sich das Produkt neu positionieren: Es geht nicht um „besser schneiden“, sondern um mehr: Wie Sie mit einer Nassrasur das Herz Ihrer Partnerin täglich neu erobern: spielerisch, cool und anziehend.

 

Wind aus den Segeln nehmen

Das Verblüffende an dieser Vorgehensweise, wenn Sie es richtig machen, ist die Tatsache, dass Sie Ihrem Gegenüber den Wind aus dem Segel nehmen. Denn Sie können jeden Kunden direkt fragen: „Was hindert dich noch, dieses fantastische Produkt zu kaufen?“

Drei auf einen Streich

Wenn Sie so geschickt vorgehen wie der Anbieter des Nassrasierers, tun Sie Ihrem Unternehmen auf drei Wegen Gutes:

 1. Sie vergrößern Ihren Markt. Denn ganz sicher werden einige Trockenrasierer und Bart-/Stoppelträger ihre Gewohnheiten hinterfragen und wechseln. Ob dauerhaft oder nicht, sei dahingestellt. Die Veränderung ist in jedem Fall so groß, dass sie Umsatz generiert.

 2. Sie holen die Kunden vom Wettbewerb. Das sind ja bereits Nassrasierer, die müssen nicht extra überzeugt werden. Ein gewisser Prozentsatz wird wechseln, weil das (unbewusste) Grundbedürfnis beim neuen Anbieter besser bedient wird.

 3. Stammkunden bekommen erneut den Beweis, dass sie auf das richtige Produkt beim richtigen Anbieter setzen.  

Die Verbreitung der Botschaft

Sobald Ihre Quantensprung-Positionierung steht, geht es an die Umsetzung. Alle Mitarbeiter im Verkauf und Marketing müssen die Botschaft verstehen und nach außen tragen. Erfahrungsgemäß begeistert diese neue Botschaft auch alle anderen Mitarbeiter – weil das Produkt oder die Dienstleistung plötzlich einen deutlich tieferen Sinn bekommen. In unserem Beispiel wird aus „Bartstoppeln nass schneiden“ nun ein Beitrag zu einer glücklichen Beziehung.

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Weniger BlaBla in Besprechungen

Weniger BlaBla in Besprechungen
So werden Besprechungen effektiver

Das ROTI-Prinzip.  

Ich vermute, dass Sie das kennen, denn es kommt auch in den besten Unternehmen vor: nervtötende Besprechungen. Die einen spielen sich in den Vordergrund, die anderen hätten was zu sagen, aber trauen sich nicht und die Dritten sind einfach nur schlecht vorbereitet.

Endlich weniger BlaBla

Bei Startups und Unternehmen, die sich agilen Methoden zuwenden, erfreut sich ein neues Instrument zunehmender Beliebtheit: ROTI – Return Of Time Invested. Richtig umgesetzt, ist das eine Wunderwaffe gegen ineffektive Besprechungen.

Wie funktioniert es? Zum Ende jedes Meetings gibt es ein kurzes Feedback. 5 Finger hoch bedeuten fünf Punkte für ein „Sehr gut“. 1 Finger hoch bedeutet komplett vertane Zeit. Danach wird kurz resümiert, was falsch lief und was zukünftig besser werden soll. Beim nächsten Mal wird wieder abgefragt. So kommen eine neue Dynamik und mehr Qualität in die Meetings. Sowohl in den Inhalten, als auch in der Gesprächskultur, der Vorbereitung, der Dokumentation und der Umsetzung.

Woran Sie selbst merken, dass die Besprechungsqualität zunimmt? Achten Sie einfach auf Ihr Bauchgefühl: haben Sie „Bock“ auf das Meeting? Freuen Sie sich schon richtig darauf? Ist es ein Highlight der Woche oder des Monats oder gehört es in die Kategorie: „Ach Gott, bin froh, wenn´s rum ist und die Selbstdarsteller und Laberbacken wieder hinter ihren Schreibtischen und Bildschirmen verschwinden.“

Das Schöne an ROTI: es kostet nichts und man braucht auch keine App. Einfach ausprobieren. Tut nicht weh und geht ganz einfach.

Abbildung: Return Of Invested Time – fünf Finger signalisieren höchste Zufriedenheit. Die Zeit war sehr gut investiert.

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorn

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Die wichtigste Regel krisenresilienter Unternehmen

Die wichtigste Regel krisenresilienter Unternehmen
Die wichtigste Regel krisenresilienter Unternehmen

Sei ein Jungsbrunnen. 

Wenn dich früher ein Säbelzahntiger verfolgt hat, musstest du nur schneller laufen als der vor dir, um ihm zu entkommen. Doch um in einer Krise auf der sicheren Seite zu sein, reicht das nicht mehr. Denn in einer Krise ist nicht nur der letzte, sondern das ganze letzte Viertel massiv bedroht. Ähnlich wie im Fußball: auch dort beginnen die abstiegsbedrohten Ränge ab Platz 14 vom 18.

Besser als der Durchschnitt

Wie weit vorne sollte sich ein Unternehmen daher befinden, um auf der sicheren Seite zu stehen? Klare Antwort: besser als der Durchschnitt. Idealerweise in allem, was es anstrebt und tut.

Prof. Dr. Roland Alter und ich haben bei der Analyse mittelständischer Unternehmen, die über fünf und mehr Jahre hinweg schneller wuchsen als der Schnitt der Branche, festgestellt, dass diese besondere Art der Unternehmensführung die Unternehmen auch davor bewahrte, in Krisen wie der Lehman-Krise, unter die Räder zu kommen.

Das Wichtige ist der Dreher im „Mindset“, wie es so schön heißt. Wenn ich mir es strategisch zur Aufgabe mache, mich ständig zu hinterfragen, ob etwas Durchschnitt oder überdurchschnittlich ist, entwickelt sich binnen weniger Wochen eine andere Unternehmenskultur. Nach dem Motto „Ist das über dem Durchschnitt oder kann das weg?“ wird sie offener, mutiger, angstfreier, in einem anderen, gemeinsameren Miteinander. Weil das neue Wertverständnis eint.

Wo sind Sie mit Ihrem Unternehmen momentan Durchschnitt? Und bevor Sie sich zufrieden zurücklehnen und annehmen, dass alles „paletti“ sei: vergleichen Sie sich doch mit den fünf Besten in oder außerhalb ihrer Branche. Und schon finden Sie Ansatzpunkte, sind wieder auf der besseren Seite und haben die nächsten Aufgaben vor sich.

Wir haben in unserer Analyse diese Haltung bei einem 50 Mitarbeiter großen Bauunternehmen ebenso festgestellt wie beim einem 1.000 Mitarbeiter großen Weltmarktführer. Diese Regel funktioniert. Ich gehe mittlerweile soweit, dass ich diese Regel als den „Jungbrunnen des unternehmerischen Wirkens“ bezeichne. Probieren Sie es mal aus. Zunächst alleine und dann im Team. Da sprudeln die konkreten Ansatzpunkte und die Umsetzung geht viel, viel schneller.

Woher Sie wissen sollen, was die Branche macht? Verbandstreffen. Zahlen in Unternehmensregister. Jobs. Posts. Follower. Website anschauen. Da bekommen Sie sofort ein Gespür. Und wenn Sie aktuelle Hebel suchen, dann können das beispielsweise neben Versorgungssicherheit auch Produktionssicherheit, Cash-Flow Management, Personal-Flexibilität, Kundenkommunikation, Preis- und Servicemodelle sein.

Abbildung: Einige der untersuchten Unternehmen, die mit diesem Prinzip zu den Besten zählen

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorn

Und jetzt: ran ans Werk! Bringen Sie Ihr Unternehmen weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark.

Quelle: Alter Roland, Kalkbrenner Christian: Die Wachstums-Champions – Besser als die Konkurrenz, Göttingen 2010

 

Gewinn-Einbruch-Matrix

Gewinn-Einbruch-Matrix
Sie stark lassen steigende Energiekosten den Gewinn einbrechen

Wie stark sind Sie bedroht?

Was bedeuten die steigenden Energiekosten für die Unternehmen? Ab wann wird´s bedrohlich. Um das korrekt zu beantworten, spielen drei Faktoren eine Rolle:

 1. Die Höhe der Energiekosten, gemessen am Umsatz

 2. Der Faktor der Energiekostensteigerung

 3. Wie viel davon an der Kunden weitergegeben werden kann

Drei Faktoren werden miteinander kombiniert

Wir haben das daher anhand der Branchendaten unserer Wirtschaftsmagneten einmal simuliert und drei Kategorien gebildet. Unternehmen, bei denen der Anteil der Energiekosten bei 2 %, 5 % und 10 % vom Umsatz liegt. 

Für die Energiekosten-Erhöhung nehmen wir zwei Szenarien: sowohl eine Verdoppelung als auch eine Verdreifachung der Kosten.

Und schließlich drei Varianten der Weitergabe dieser Preissteigerung an den Kunden: einmal, wenn es gelingt, zwei Drittel weiterzugeben, einmal bei einem Drittel und einmal, wenn es nicht möglich ist, die Preise anzuheben.

Als Basis dient der Mittelwert der Gewinne der Unternehmen im Jahr 2020 von 7,3 %.

Klar: je höher die Preiserhöhung und der Anteil der Energiekosten sind und je geringer die Chance ist, die Preise aufzuschlagen, umso stärker gehen die Gewinne in den Keller. Doch um wie viel?

Abbildung: Gewinn-Einbruch-Matrix der Wirtschaftsmagnet GmbH

Die Ergebnisse und Erkenntnisse

Genau darauf gibt die Gewinn-Einbruch-Matrix Antworten und zeigt auf, ab wann es für die Unternehmen in welchem Maße gefährlich wird.

Lesart: -38 % in der Tabellenzelle bedeuten, dass der durchschnittliche Gewinn von 7,3 % um 38 % einbricht und damit nur noch 4,53 % beträgt.

Eines wird dabei auch deutlich: je länger, in Jahren, die Phase unterdurchschnittlicher Gewinne dauert, umso mehr Unternehmen fehlt der Cash-Flow für Investitionen und Innovationen. Sofern sie überhaupt über die Runden kommen.

Bleibt zu hoffen, dass die Regierung hier mit den richtigen Paketen aufwarten wird. Kurzarbeitergeld, rückzahlbare Darlehen, Einmalzahlungen, ein Unternehmensfond etc. Wir bewegen hier uns rasch wieder bei mehreren hundert Milliarden Euro.

Quelle für den durchschnittlichen Unternehmensgewinn: 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/261430/umfrage/umsatzrenditen-im-deutschen-mittelstand-nach-branchen/

Der Change im Move

Der Change im Move
Damit es anders wird, muss sich etwas ändern

Der Mittelstand kann´s richten

Wenn jemand Deutschland aus der Misere – strukturell und operativ – herausführen kann, dann sind es die über 3,4 Millionen Unternehmer im Mittelstand. Sie erzeugten im Jahr 2021 eine Wirtschaftsleistung von 3,4 Billionen Euro und trugen somit 95 % zum gesamten Bruttoinlandsprodukt von 3,57 Billionen Euro bei. Völlig zu Recht wird daher der Mittelstand als das Rückgrat unserer Volkswirtschaft bezeichnet. (Quelle: statista.com)

So kommen wir aus der Misere raus

Was meine ich nun mit strukturelle Misere: Deutschland fällt seit Jahren im Vergleich zu anderen Ländern zurück. Da dieser Prozess seit 2014, also bereits unter der Merkel-Ära, begonnen hat, wird sich das auch unter der jetzigen Regierung nicht wesentlich ändern. Hier stecken wir in der Struktur fest. Daher kann eine Änderung nur von innen heraus kommen, von den Betroffenen selbst.

Was meine ich mit operativer Misere: Politiker, Ausnahmen ausgenommen, können nicht organisieren: weder wirtschaftlich einkaufen, noch Ressourcen effizient und richtig managen. Stattdessen machen sie laufend neue Versprechungen, die sie mit immer mehr neuen Schulden bezahlen wollen. Und das Tüpfelchen auf dem „i“: sie tragen keinerlei persönliche Verantwortung für die verheerenden Folgen ihrer Entscheidungen. Ob radikaler Atomausstieg, Mautdebakel, Vollbremsung beim Verbrennermotor, die unnötig langen und undifferenzierten Lockdowns der Coronakrise, Maskenbestellungen und Impfstoffbevorratung und brandaktuell: sehenden Auges in de Lieferstopp beim Gas, ohne einen Plan B in der Tasche zu haben. 

So kann es nicht mehr weiter gehen! Wenn wir als Standort Deutschland wieder erstarken wollen, brauchen wir drei Dinge:

 1. starke Unternehmen

 2. Politiker, die betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Zusammenhänge checken und

 3. Mitarbeiter, die als Influencer ihrer Unternehmen auftreten.

Unsere 3,4 Millionen Unternehmer und deren 34 Millionen Mitarbeiter können einiges bewirken. Doch dazu brauchen wir auch ein anderes Auftreten der Unternehmen. Wie genau? Das ist Inhalt des nächsten Beitrags.  

Abbildung: Zitat von Margaret Mead, US-amerikanische Anthropologin und Ethnologin 1901-1978

Der Change im Auftritt

Frei nach dem Motto #beproud_beloud_beengaged möchte ich daher diese gesellschaftliche Debatte in Gang setzen. Mit Beiträgen, Anregungen und Maßnahmen. 

Jetzt. Hier. Regelmäßig.

Gemeinsam mit Ihnen. Ich freue mich auf Ihr Mitwirken und Ihre Kommentare.

Viele Wirtschaftsmagneten machen Deutschland zum Wirtschaftsmagneten

Wilderness International als Wegbegleiter

Wilderness International als Wegbegleiter
Für einen besseren ökologischen Fußabdruck

Wirtschaftsmagnet und Wilderness International kooperieren. 

Mit der Stiftung Wilderness International hat die Wirtschaftsmagnet GmbH einen Partner gewonnen, der Unternehmen dabei unterstützt, das Thema “Klimaschutz und Klimaneutralität” weiter voran zu bringen. Das Besondere dabei ist sowohl die persönliche, kostenlose Beratung von Unternehmen auf dem Weg zu einem verbesserten ökologischen Fußabdruck, als auch der Ansatz, keine Zertifikate zu tauschen, oder neue Bäume zu pflanzen, sondern die Rodung weiterer Flächen zu verhindern. Ein für alle Mal.

So werden Wildnisgebiete persönlich geschützt

Wilderness International ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, besonders ökologisch wertvolle und akut bedrohte Wildnisgebiete zu erhalten. Sie kauft die Wildnisgebiete rechtssicher auf und schützt sie für alle Zukunft. Der Wildnisschutz ist konkret und direkt nachvollziehbar, da Spender*innen eine personalisierte Urkunde mit den Geokoordinaten des geschützten Waldstücks erhalten.

Derzeit ist die Stiftung vor allem aktiv dabei, temperierten Regenwald an der Westküste Kanadas sowie in den artenreichsten tropischen Regenwäldern im Osten Perus zu schützen. Dafür arbeitet sie u.a. mit Unternehmen und anderen Partnern zusammen, die mit jedem verkauften Produkt ein Stück Wald schützen oder ihren CO2-Fußabdruck durch Urwaldschutz ausgleichen. Dafür wurde erst kürzlich ein eigener CO2-Rechner veröffentlicht. Außerdem veranstaltet die Stiftung unter anderem an zahlreichen Schulen in Deutschland Spendenläufe und arbeitet mit ihnen in der Umweltbildung zusammen. In Deutschland führt Wilderness International zudem lokale Projekte wie die Baumpflanzinitiative “Mein Baum – Mein Dresden” durch.

Wilderness International ist eine kleine und flexible Organisation, die darauf abzielt, ihre Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen. Spenden, Fördermittel und ehrenamtliches Engagement stützen die Stiftungsarbeit. Die partizipative Struktur ermöglicht es, sich generationsübergreifend auszutauschen und mit immer wieder neuen Ideen zu wachsen.

Seit der Gründung 2008 konnten so bisher gemeinsam mit Schulen, Unternehmen und Privatpersonen 4,58 Millionen Quadratmeter besonders wertvoller und gefährdeter Regenwald in Kanada per Grundbucheintrag gekauft und unter Schutz gestellt werden. Die Forschungsprojekte zur CO2-Speicherung und Biodiversität Regenwälder werden von zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen unterstützt.

Abbildung: Regenwälder an Kanadas Westküste

Der praktische CO2-Rechner

Wilderness International verfügt über einen exzellenten online-CO2-Rechner. Ob Privatperson, Verein, Schule, Apotheke oder Unternehmen: hier lässt sich in gut 15 Minuten der eigene ökologische Fußabdruck ermitteln. Ursache und Wirkung werden auf diese Weise sofort nachvollziehbar. Und man erkennt, was, welche Veränderung an Einsparung bei der CO2-Emmission nach sich zieht. 

Das Schöne: das Ergebnis ist sofort sichtbar, man muss auch keine Daten hinterlegen: 

Einfach ausprobieren, dann sehen Sie und Ihr Team sofort, was das Tool alles kann: https://www.thankyounature.org

Deutschland fällt weiter zurück

Deutschland fällt weiter zurück
Der Wirtschaftsstandort Deutschland fällt beständig zurück

Es wird Zeit zur Spitze zurückzukehren. 

Im internationalen Vergleich verliert der Wirtschaftsstandort Deutschland seit Jahren an Bedeutung. Wir werden durchgereicht: ob Innovationen, Digitalisierung, Pro-Kopf BIP oder Neugründungen, um nur vier wichtige Sektoren zu nennen. 
Da diese Rückwärtsbewegung seit 2013 zu beobachten ist und zu dieser Zeit bereits die große Koalition am Wirken war, ist nicht davon auszugehen, dass sich durch die Politik viel ändern wird.

Abbildung: Ranking des Wirtschaftsstandortes Deutschland nach sechs Schlüsselmerkmalen

Die Veränderung kann nur von innen kommen

Wenn sich etwas ändern soll, dann kann das nur von innen herauskommen, aus den 3,4 Millionen Unternehmen in Deutschland. Nur von innen heraus kann sich etwas Großes entwickeln. Mitreißend und vereinend.

Eine Gruppe von Unternehmen eignet sich dazu besonders, weil sie zahlenmäßig groß ist und zudem selbstoptimierend vorgeht: Die Gruppe der stärksten Unternehmen. Statistisch gesehen, besteht sie aus dem 1. Quartil mit rund 850.000 Unternehmen.

Mit dem Siegel Wirtschaftsmagnet verfügt die Wirtschaftsmagnet GmbH über ein Tool, das diese Gruppe als Vorbilder und Vorreiter highlightet und ihnen gleichzeitig – über das Benchmarking – konkrete Impulse und Maßnahmen an die Hand gibt, mit denen sie sich gezielt verbessern können. 

Je stärker es gelingt, die Unternehmen in dieser Gruppe zu aktivieren, umso mehr stärkt das den Wirtschaftsstandort Deutschland.

In Zahlen ausgedrückt, beträgt der volkswirtschaftliche Effekt bei einer Betrachtung von 10 Jahren:
+ 250 Mrd. € BIP
+ 3,5 Mio. Arbeitsplätze
+ 7 % Gewerbesteuer

So gesehen machen viele Wirtschaftsmagneten auch Deutschland zum Wirtschaftsmagneten.

Abbildung: Auszug aus dem Wirtschaftsmagnet Projektpapier 2022

Wirken Sie mit

Sie können als Vorreiter und Wegbegleiter an diesem Projekt mitwirken und zugleich davon profitieren. Als starkes Unternehmen, das sich für das Siegel “Wirtschaftsmagnet” qualifiziert und damit ein Zeichen setzt. Und als Wegbegleiter, der sich in seinem Netzwerk für das Projekt engagiert.

Die Startseite https://wirtschaftsmagnet.de informiert Sie näher. Sie können auch gleich direkt Kontakt aufnehmen, dann können wir Sie persönlich informieren: Tel 08382 409301 und mail(at)wirtschaftsmagnet.de

Ohne neue Schulden, ohne Fördermittel

Die Wirtschaftsmagnet GmbH ist eine privatwirtschaftliche Initiative mit volkswirtschaftlicher Ausrichtung. Daher funktioniert das Ganze, ohne einen einzigen staatlichen Euro in Anspruch zu nehmen und am Ende noch weitere Schulden aufzubauen. 

Der Film zum Projekt “Wirtschaftsmagnet”

In gut zwei Minuten fasst dieser Film für Sie nochmals die Hintergründe, Inhalte und die Zielsetzung des Projekts “Wirtschaftsmagnet” zusammen.

Literaturangaben und Quellen

Volkswirtschaftlicher Effekt:

Deloitte MCS Limited: The Scale-up-Challenge 2014; https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/uk/Documents/strategy/deloitte-uk-scale-up-challenge.pdf
Projektpapier Wirtschaftsmagnet 2022:anfordern über https://wirtschaftsmagnet.de/kontakt

Innovationen:

Bloomberg Innovation Index 2021; https://de.statista.com/infografik/20548/ranking-der-innovativsten-laender-weltweit/

Digitalisierung

Digital Riser Report 2021: https://www.handelsblatt.com/politik/international/standortwettbewerb-drittletzter-von-20-staaten-frankreich-und-italien-haengen-deutschland-bei-der-digitalisierung-ab/27569412.html

Gründungsquote

KfW Gründungsmonitor 2020: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/KfW-Gruendungsmonitor-2020.pdf

BIP

Ländervergleich BIP je Einwohner: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166224/umfrage/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-bruttoinlandsprodukt-pro-kopf/

Einhörner

Nicht börsennotierte Unternehmen mit einem Marktwert von über 1 Mrd. $: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_unicorn_startup_companies

Standortgüte

IW Köln; https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/standortvergleich-steuern-buerokratie-infrastruktur-wo-deutschland-als-standort-schwaechelt/27622716.html?ticket=ST-17001524-wLdJd3DXJDnRxIIWRrfn-ap5
Stiftung Familienunternehmen; https://www.familienunternehmen.de/de/pressebereich/meldungen/2021/2021-01-11/laenderindex-familienunternehmen-deutschland-rutscht-im-laenderranking-auf-neuen-tiefstand

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