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Unternehmen müssen lauter werden

Unternehmen müssen lauter werden
Deshalb brauchen wir laute Unternehmen

Das Musterbeispiel.  

In der brand eins-Ausgabe vom Dezember 2022 findet sich ein denkwürdiges Interview mit Alicia und Nicolas Lindner. Die Geschwister führen in dritter Generation die Börlind GmbH (Naturkosmetik). Sie berichten über das Unternehmen, was sich geändert hat, wo sie hinwollen, wie sie parallel 17 Ziele verfolgen. Alles interessant. Doch der Knaller folgt am Schluss, wenn der Interviewer wissen will, wie sie die Krise meistern. Und dann kommt diese bescheidene, klare und kurze Antwort.

300 Zeichen. 48 Wörter. 4 Sätze.

„Wir haben in der momentanen Situation natürlich Einsparungen vorgenommen. Als Familienunternehmen mit soliden Rücklagen haben wir jedoch auch schnell reagiert und uns bereits früh mir Rohstoffen und Packmitteln eingedeckt. Zudem profitieren wir von lokalen Partnern und deren Lieferwegen. So haben wir selbst heute eine Lieferquote von 99 Prozent.“

Understatement pur. Typisch für über 90 % der Unternehmen im Mittelstand. Die einen sind entweder Wölfe im Schafspelz, die anderen wollen einfach immer „unterm Radar“ bleiben und wieder andere sind prinzipiell Hidden Champions. Das ist großartig.

Doch diese Haltung hat einen riesigen Nachteil: die Bescheidenheit fördert die Unwissenheit der Gesellschaft über den wahren Beitrag des Mittelstands für unsere Volkswirtschaft. So entschwindet das Image des Ausbeuters, Umweltsünders, Kapitalisten nicht aus den Köpfen der Gesellschaft. Ganz zu schweigen von den Politikern, die nur die lauten Firmen kennen, die großen Aktiengesellschaften und immer von der „Industrie“ sprechen.

Wenn in Japan der Shinkansen seinen Zielbahnhof erreicht und die Crew abgelöst wird, steht die neue Crew am Bahnsteig und begrüßt, sich demütig verneigend, den einfahrenden Zug, bis er steht.

Ich würde mir wünschen, dass wir ähnlich respektvoll und wertschätzend mit unseren Unternehmen umgehen. Denn es ist eine schwere, verantwortungsvolle Aufgabe, ein Unternehmen zu führen. Da kann jederzeit etwas passieren und im Nu stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. – Dann ist der Aufschrei groß.

Doch um diese gesellschaftliche Leistung entsprechend wertzuschätzen, müssen die Unternehmer mehr über ihre Erfolge kommunizieren. Sie müssen mitwirken, die Marke „Mittelstand“ in der breiten Öffentlichkeit positiv aufzuladen.

Abbildung: Japans wertgeschätzter Shinkansen

“Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“ – sagt der Volksmund.

Dazu stehen viele Wege zur Verfügung: Fachartikel, Pressemitteilung, Posts über soziale Kanäle, Anzeigen, Unternehmens-Siegel oder -Preise, Key-Note-Vorträge und vieles andere mehr. Eine Möglichkeit ist das Siegel Wirtschaftsmagnet. Damit können Unternehmen in aller Bescheidenheit, aber eindrucksvoll auf ihre Stärke hinweisen.

Daneben gibt es eine weitere einfache Möglichkeit: Die 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland beschäftigen 35 Millionen Mitarbeiter. 35 Millionen Mitarbeiter sind 35 Millionen Influencer. Fürsprecher. Botschafter.

Und das, was die Mitarbeiter abends und im Freundeskreis über die Firma erzählen, das ist die Unternehmenskultur.

Also lasst uns alle dafür sorgen, dass sie viel und vor allem guten Gesprächsstoff haben. Damit sich baldmöglichst auch unsere Gesellschaft vor der Leistung der Unternehmer und der Mitarbeiter verbeugt. Denn dann sind wir wieder auf dem richtigen Weg.

 

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie diese Erkenntnis. Und Sie bringen Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Bildquelle: Justin Brinkhoff pexels.com

Warum Unternehmen pleitegehen

Warum Unternehmen pleitegehen
Warum Unternehmen pleitegehen

Die Phantasielosen.  

Krass! Die Automobilhersteller melden gute Zahlen und so mancher Zulieferer Insolvenz an. Jüngstes Beispiel ist der Mercedesstern- und BMW-Kühlergrill-Hersteller, die BIA Forst GmbH in Bruchsal. Schicksal oder Managementfehler? Natürlich Managementfehler! Denn, wer die OEMS der Autoindustrie als Kunden hat, ohne Systemanbieter zu sein, weiß zweierlei:

1. Der Auftrag bietet zwar eine gute Auslastung und eine schöne Referenz, aber schwache Margen.

2. Wer nicht mitspielt, ist schneller wieder draußen als ihm lieb ist. Denn andere Unternehmen warten schon darauf, den Auftrag zu übernehmen.

Zwei Strategien fürs Überleben

Daher gibt es nur zwei Strategien, um in dieser Branche dauerhaft erfolgreich zu sein:

1. Man muss einzigartig sein. Entweder der Beste, was auch immer das bedeutet,

2. oder man hat sich eine Monopolstellung erarbeitet, aufgrund seines Systempakets. Das schließt natürlich Punkt 1 mit ein.

Unternehmen, die weder das eine noch das andere vorweisen können, sind dem Untergang geweiht, falls sie keine anderen Branchen außerhalb der Autoindustrie bedienen.

Doch Moment! Was ist mit Galeria Karstadt Kaufhof, mit Görtz, mit …? Richtig! Auch auf diese Insolvenzen treffen die beiden Strategien zu. Galeria ist weder der Einzige noch der Beste noch gibt es – außer alles unter einem Dach – ein zeitgemäßes Systempaket. Und Schuhe bekomme ich bei Görtz zwar in einer schönen Auswahl, aber das alleine reicht zur Unterscheidung nicht.

Da fehlt durchweg das Einzigartige, das Beste, das Besondere, das Attraktive, das magisch Anziehende. Und ebenso jeglicher Systemansatz. Es gibt keine digitalen Kombinationsangebote für die Kunden (zu dem Hoodie passt die Hose von …), keine Cross-Over-Kooperationen mit anderen Geschäften oder Restaurants in der Stadt oder Kombi-Angebote mit dem ÖNV, um nur eine paar Varianten aufzuzeigen. Hier sind Phantasie und Kreativität gefragt. Zwei Eigenschaften, die wohl auf der obersten Führungsebene nicht mehr ganz so häufig anzutreffen sind. Obwohl sie so wichtig fürs Überleben sind.

Abbildung: Albert Einstein. Genie mit klaren Weisheiten.

Wissen oder Phantasie?

Wie hat es Albert Einstein so schön ausgedrückt: “Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“.

Behalten Sie sich daher Ihre Phantasie und den Mut, ihr auch zum Durchbruch zu verhelfen. Denn Phantasie war die Grundlage Ihres Geschäftsmodells. Sie hat Ihnen und Ihren Vorgängern dazu verholfen, etwas auf die Beine zu stellen, das Bestand hat, weil Ihre Lösung besser war als die der Wettbewerber. Hegen und pflegen Sie daher Ihre Phantasie. Sie ist der Schlüssel, dauerhaft Erfolg zu haben. Mit Innovationen. Fehlen sie, gehen Firmen pleite. Und das will niemand.

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie diese Erkenntnis für Ihre Wertschöpfung. So bleiben Sie am Ball und steigern Ihren Gewinn. Und Sie bringen Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Bildquelle: Barbara A Lane https://pixabay.com

So branden Sie Mitarbeiter

So branden Sie Mitarbeiter
So branden Sie Mitarbeiter

Die Wertschätzer. 

Kürzlich war ich mit meiner Frau beim Shoppen. Das ist für mich ein Fest und ich mache es gerne. Denn nach meinem Abitur war ich drei Monate lang als Praktikant beim Beck am Rathauseck in München tätig. Im Keller in der Herrenabteilung und im Erdgeschoss beim Sonderverkaufsstand. Da hatte ich abends oft 30.000 DM (!) in der Kasse und das bei Lambswool-Pullovern für 29,95 DM. Kurzum, da ging was.

Seit der Zeit macht es mir einfach Spaß zu sehen, wie sich die Verkäufer in anderen Geschäften anstellen und was sie sich einfallen lassen, um die Kunden glücklich zu machen. Wobei ich hier eher selten fündig werde.

Doch neulich wurde ich Zeuge eines magischen Moments.

Wir waren in einem Modegeschäft und an mir ging – auffallend freundlich grüßend – eine junge Verkäuferin vorbei. Ohne das lästige „Kann ich Ihnen helfen?“, denn sie war hier nicht zuständig und wollte wohl mit einer Kollegin klären, wann sie morgen kommen sollte.

Doch genau in dem Moment lief ihr die Abteilungsleiterin über den Weg, stoppte sie und schüttete einen Wasserfall an Lobeshymnen über dieses hoffnungsvolle Nachwuchstalent. Sprach davon, dass sie so eine nette Art habe, auf Menschen zuzugehen, dass sie so geschickt frage, um die wahren Wünsche der Kundinnen zu eruieren und, dass sie selbst von Stammkunden dafür beglückwünscht werde, so eine tolle Verkäuferin in ihrem Team zu haben. Dann erzählte sie noch, dass sie so gut ins Team passe und auch mit ihrer guten Laune eine wertvolle Bereicherung sei. Und dann kam´s: Die Abteilungsleiterin ließ das Reden und ging über zur Umarmung, mit den Worten „Lass dich umarmen, weil ich so glücklich bin, dass du bei uns bist!

Da war Gänsehaut pur. Ich war dabei kein Spanner, denn die Ravensburger Abteilungsleiterin war mit einem von Natur aus eher lautem Organ gesegnet und ihr war es in dem Moment nur recht, dass außer mir noch ein paar Leute den Vorgang staunend beobachteten.

Die junge Verkäuferin fühlte sich etwas unbehaglich, denn für sie war es normal, mit Menschen so umzugehen. Doch dann hat sie glücklich und dankbar über das ganze Gesicht gestrahlt, bei so viel Wertschätzung.

 

Abbildung: Woran werden sich Ihre Mitarbeiter ein Leben lang gerne erinnern?

Branding fürs Leben

Ich habe mir danach gedacht: Was für ein bärenstarkes Geschäft. So etwas lernt man auf keinem Führungsseminar. So etwas kann nur von innen kommen. Doch was bedeutet das für die Nachwuchsverkäuferin? Das wird sie ihr Lebtag nicht mehr vergessen. Sie wird für ihre Chefin wohl durchs Feuer gehen. Keine Lohnerhöhung der Welt kann dieses Gefühl, diesen Moment inniger Wertschätzung ersetzen. Besser kann man Menschen wohl kaum führen.

Und dann kam natürlich bei mir sofort wieder die Frage: was bedeutet das für Unternehmen? Sollen sich alle umarmen? Sicher nicht: aber spontan und ehrlich anerkennen, auf die Schulter klopfen, einen Satz mit wertschätzenden Eigenschaften sagen – da wäre schon viel erreicht. Oder?

Denn als Berater weiß ich, dass in jedem Unternehmen fast alle Mitarbeiter die spontane Anerkennung suchen. Dabei tun die Führungskräfte immer so, als würde das was kosten und geizen damit. Nach dem alten Motto: „Nichts gesagt ist genug gelobt!

Das Beispiel hat mir gezeigt, wie es besser geht. Viel besser.

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie diese Erkenntnis für Ihre Wertschöpfung. So bleiben Sie am Ball und steigern Ihren Gewinn. Und Sie bringen Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Bildquelle: https://unsplash.com/@agathayosefina

Wie Sie noch bekannter werden

Wie Sie noch bekannter werden
So profitieren Sie von Verboten

Die Spielverderber. 

Am 22. Oktober 2022 fand der Saisonauftakt der Skirennfahrer am Rettenbachferner in Sölden statt. Ein Skifahrer musste dabei das Logos seines Skis abkleben, damit man es nicht sieht. Doch so nahmen es am Ende dann doch sehr viele wahr, dass es wohl einen neuen Wunderski zu geben scheint. Von keinem geringeren als Marcel Hirscher. Dem früheren Ausnahmefahrer. Doch zunächst der Reihe nach, im Ticker.

Was für eine grandiose Werbung

>> Die Ski-Legende Marcel Hirscher gründet, nach Abschluss seiner Karriere, eine eigene Skimarke „VAN DEER“

>> Red Bull sieht das Potenzial und steigt als Partner mit ein.

>> Es kommt zur neue Ski-Marke: VAN DEER-Red Bull Sports

>> Das neue Logo beinhaltet zwei Logos: VAN DEER und RedBull

>> Der härteste Wettbewerber zu Hirschers aktiver Zeit, Henrik Kristoffersen, entscheidet sich nach nur zwei Testtagen für den neuen Wunderski.

>> Der internationale Skiverband untersagt bei der Veranstaltung die sichtbare Nutzung zweier Logos auf dem Ski.

>> Der Ski muss für das Rennen abgeklebt werden, damit man nichts sieht.

>> Doch egal: Kristofferson fährt aus Podium.

>> Und aller Reporter 📺 📰, die dabei waren, berichten vom verklebten Wunderski.

Einmal mehr schreibt auf diese Weise der Sport wieder eine Geschichte. Dieses Mal für die Abteilung Werbung.

 

Abbildung: Einst Rivalen jetzt gemeinsam stark. Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen. Bildquelle: www.laola1.at

Aus der Not ein Tugend machen

Dieses uralte Sprichwort, bei dem es darum geht, eine missliche Lage geschickt zu seinem Vorteil zu nutzen, hat sich hier perfekt bewährt und zum Erfolg geführt. Statt den Ski heimlich und leise abzukleben, wurde die Aktion laut und öffentlichkeitswirksam, rechtzeitig vor dem Start, publiziert. So, dass es auch der letzte anwesende Journalist mitbekommen hat und parallel schon mal die ersten News an die Heimatredaktion durchgeben konnte.

Gerade jetzt ist immer der beste Zeitpunkt 

Wenn wir derzeit um uns herum sehen, könnte einem Angst und Bange werden: unterbrochene Lieferketten, Corona, Ukrainekrieg, Inflation, Gasmangel, beginnende Rezession, steigende Zinsen, Nachfrageeinbrüche, die Transformation der Automobilindustrie und das Weltklima. Die Lage scheint tatsächlich etwas misslich. Doch ist das der Zeitpunkt sich zu verkriechen oder lieber Flagge zu zeigen. Als Vorbild voranzugehen?

Natürlich letzteres. Und das Beispiel mit dem neuen Wunderski kann und soll uns einfach nur daran erinnern.

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie diese Erkenntnis für Ihre Wertschöpfung. So bleiben Sie am Ball und steigern Ihren Gewinn. Und Sie bringen Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Bildquelle: https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/henrik-kristoffersen–mit-hirscher-auf-einem–anderen-planeten-/

Was wir von Porsche lernen können

Was wir von Porsche lernen können
Was wir von Porsche lernen können

Börsentauglich. 

Porsche hat es mal wieder allen gezeigt, wie es geht. Mitten in der schwersten Krise der Nachkriegszeit und einem seit Monaten rückläufigen DAX ging das Unternehmen Ende September an die Börse. Erzielte seit der Privatisierung der Telekom 1996 den größten Erlös mit 78 Mrd. € und bescherte VW einen Gewinn von über 9,5 Mrd. €. Die Nachfrage überstieg das Angebot an Aktien um den Faktor 5. Zum Vergleich: der Börsenwert von Mercedes-Benz liegt bei 57 Mrd. € und der von BMW bei 46 Mrd. € und das, obwohl beide deutlich mehr Fahrzeuge jährlich herstellen.

Chapeau!

Es hätte mindestens ein Dutzend guter Gründe gegeben, den Börsengang zu verschieben. Doch Porsche hat es durchgezogen. Mit Erfolg.

Was würden Sie bekommen, wenn Sie Ihr Unternehmen heute verkaufen? Ist es börsentauglich? Was müssten Sie vorher noch alles in Ordnung bringen und was spricht trotzdem dagegen?

Es ist ein bisschen so, als würden nach langer Zeit Freunde zu Besuch kommen. Da muss auch alles daheim ordentlich sein und einen guten Eindruck machen – man will ja schon ein wenig glänzen.

Was den erfolgreichen Börsengang von Porsche so besonders macht: das Unternehmen hat genau die gleichen Probleme wie alle anderen Unternehmen auch: mangelnde Materialverfügbarkeit, unterbrochene Lieferketten, Preiserhöhungen der Lieferanten, Existenzsorgen der Lieferanten, Inflationssorgen, steigende Energiekosten. Und das Ganze inmitten der Transformation hin zum E-Auto mit Produkten, die größtenteils purer Luxus sind und die niemand zwingend braucht. Also, bei Lichte betrachtet, Voraussetzungen, die so manchen verzweifeln lassen. Doch die stolze, selbstbewusste Porschebrust, die Erfolge der Vergangenheit, das Image der Marke, die geplanten neuen Projekte – all das kommt bei den Investoren glänzend an. Sie glauben unerschütterlich und zuversichtlich an das Fortschreiben der Erfolgsgeschichte von Porsche.

Abbildung: Reif für die Börse? Was hindert Sie augenblicklich daran?

Starkes Vorbild

Ich finde, dass man sich davon schon eine Scheibe abschneiden sollte. Das Unternehmen musste den Börsengang nicht lange vorbereiten. Das meiste war da und vorzeigbar.

Ist das bei Ihnen, in Ihrem Unternehmen auch der Fall? Dann herzlichen Glückwunsch! Und falls Sie aktuell noch nicht so weit sind – was ja kein Wunder wäre – können Sie das zum Anlass nehmen, um zu eruieren, was alles momentan gegen den Börsengang spricht. Völlig unabhängig davon, ob Sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse wollen oder nicht. So bekommen Sie Ihre individuelle To-do-Liste, um Ihr Unternehmen innerlich attraktiv zu machen. Und darum geht es doch.

Nehmen Sie sich also ruhig Porsche als Vorbild.

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie diese Erkenntnis für Ihre Wertschöpfung. So bleiben Sie am Ball und steigern Ihren Gewinn. Und Sie bringen Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/porsche-aktie-boersengang-1.5666040

Was 10 % der Unternehmer besser machen

Was 10 % der Unternehmer besser machen
Was 10 % der Unternehmen einfach besser machen

Die Durchzieher. 

Kürzlich las ich eine Studie über Unternehmen, die sich in Krisen besonders gut schlugen. Es waren nur knapp 10 % der untersuchten Unternehmen. Das zeigt, dass es schon eine besondere unternehmerische Leistung ist, nicht nur mit heiler Haut, sondern auch gestärkt aus Krisen hervorzugehen.

Auf Kurs bleiben und Balance halten

Dabei ist das Erfolgsrezept dieser Unternehmen verblüffend einfach: Auf Kurs bleiben und auf die Balance zwischen Kosten und Gewinn achten.

So oberflächlich dieser Satz beim Lesen auch klingen mag, sein Zauber liegt im Tiefgang. Auf Kurs bleiben heißt, an der Strategie und den Plänen festhalten. Komme, was da wolle. Vielleicht zeitlich etwas strecken, vielleicht im ersten Schritt nicht ganz so umfangreich umsetzen, doch an der grundsätzlichen Vorgehensweise festhalten – egal, wie stark der Wind ins Gesicht bläst.

Manche Langstrecken-Sportler kennen dieses Phänomen aus eigener Erfahrung. Wenn der Körper sagt, er kann nicht mehr, übernimmt der Kopf die Führung. Das gehört dazu und wird von Anfang an trainiert. Sonst klappt das nicht mit dem Ankommen. Und schon gar nicht in der angepeilten Zeit. Eventuell wird etwas Tempo rausgenommen oder ein Energieriegel mehr eingenommen. Doch vom Ziel „Ankommen“ wird nicht abgewichen.

Balance. Dieser Begriff ist wörtlich zu nehmen. Wenn die Kosten steigen und damit die Gewinnhöhe gefährden, werden Maßnahmen getroffen, um den Gewinn zu steigern. Das betrifft die Absatzmenge. den Preis und die Marge. Reicht das alleine nicht, werden auch die Kosten reduziert. Wo möglich und sinnvoll, sofern dadurch die Zielerreichung nicht blockiert wird.

Dabei wird nicht auf Sicht gefahren, im Sinne von „jetzt warten wir mal noch drei Monate, um zu sehen wie es sich entwickelt“, sondern die Entscheidungen werden jetzt getroffen und umgesetzt. Denn in einer Krise – wie wir sie derzeit erleben – gilt Murphy´s Gesetz: es kommt meist schlimmer, als man denkt.

Ziel. Absatz. Kosten. Diese drei Stellschrauben funktionieren immer, in guten wie in schlechten Zeiten.

Abbildung: Auch in schweren Zeiten heißt es Balance zu halten.

Die Brandlöscher

Wer sich Unternehmen in der aktuellen Krise anschaut, wird feststellen, dass sich viele enorm ins Zeug legen und dennoch kaum vom Fleck kommen. Geschäftsführer, Vorstände und Inhaber werden zusehends zu Feuerwehrleuten, die nur noch Brände löschen und von einem Brandherd zum nächsten eilen. Das Schlimme: sie finden nicht selten Gefallen daran. Weil es wirkt und Ergebnisse zeigt. Doch die Strategie bleibt dabei auf der Strecke.

Wer ständig selbst Brände löscht, hat zwei Probleme: Erstens eine etwas operativ ausgelegte Unternehmensführung, zweitens einen fehlenden, kompetenten Unterbau. Zwei Eigenschaften, die gewinnstarke Unternehmen vermeiden.

Beispiel gefällig? Deutschlands Vorzeigeunternehmer Wolfgang Grupp (Trigema) hat sich kürzlich beschwert, dass sich die Energiekosten seines Unternehmens mittlerweile verzehnfacht hätten. Woraufhin ihm ein anderer Unternehmer entgegnete: er solle jetzt nicht jammern, schließlich sei das der Preis seiner kurzfristigen, auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Energie-Einkaufspolitik. Die habe in der Vergangenheit funktioniert und ihm gute Gewinn ermöglicht. Doch jetzt würde sie kippen. Sein eigenes Unternehmen habe stets langfristige Verträge abgeschlossen, dabei sicher in der Vergangenheit etwas mehr bezahlt, doch jetzt würde er davon profitieren. Daher könne sich sein Unternehmen jetzt auch auf die geplanten Projekte und Investitionen konzentrieren und lasse sich nicht vom Kurs abbringen.

Fazit
So manches Problem der Gegenwart hat seine wahren Ursachen in der eigenen Vergangenheit und wäre vermeidbar oder zumindest besser beherrschbar gewesen. Unternehmen, die sich die Zeit nehmen – im Rahmen des Risikomanagements – dieses Thema richtig aufzuarbeiten, werden hier einen großen Schritt vorankommen. Doch erfahrungsgemäß – und hier schließt sich dann der Kreis wieder – werden auch das nur knapp 10 % der Unternehmen tun.

Doch niemand hindert uns daran, diese Nabelschau zu machen. Jetzt sind die Wunden noch frisch und tun weh. Je länger wir warten, umso weniger schlimm werden sie erscheinen und wir lernen nichts daraus. Machen Sie daher nicht den gleichen Fehler wie die große Mehrheit. Nutzen Sie den Moment. Jetzt.

 

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie diese Erkenntnis für Ihre Wertschöpfung. So bleiben Sie am Ball und steigern Ihren Gewinn. Und Sie bringen Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Neue Aufträge in der Flaute

Neue Aufträge in der Flaute
Trotz Flaute neue Aufträge bekommen

Der Huckepack. 

Gemeinhin wird mit Huckepack das Tragen einer Person auf dem Rücken einer anderen Person bezeichnet. Doch die Vorgehensweise ist beispielsweise auch von den Transportflügen des Space-Shuttles auf einer Boing 747 bekannt. Und jetzt, in

der aktuellen wirtschaftlichen Situation erlebt dieses Modell eine Renaissance. 

Warum? Während mehr und mehr Unternehmen unter massiven Nachfrageeinbrüchen leiden, sehen sich andere vor Anfragen und Aufträgen nicht mehr hinaus. Sie sind auf Monate ausgelastet und können aktuelle Anfragen kaum oder nicht mehr bearbeiten. Während den einen also die Kapazitäten fehlen, haben die andere welche über.

Unternehmer, die über ihren Schatten springen, können sich hier unter Umständen völlig neue Möglichkeiten erschließen. Möglichkeiten, die auch langfristig das aktuelle Geschäftsmodell erweitern. Denn was es nützt es derzeit, Marktführer in einem Bereich zu sein, wenn die Kunden nicht mehr ordern? Dann müssen einfach andere Lösungen her.


Not macht erfinderisch

Kürzlich fiel mir ein Unternehmen auf, das seinen Stammkunden, und natürlich auch interessierten Neukunden, einen neuartigen Essensautomat für frisches, gesundes und preiswertes Essen anbot.   Ein Produkt, das nichts mit dem eigentlichen Geschäftsmodell des Kunden zu tun hat. Der Kunde, der den Automaten bei sich aufstellt, muss nur den Platz zur Verfügung stellen und die Stromkosten übernehmen. Die Einnahmen, die über den Verzehr entstehen, werden hälftig geteilt. Die Lösung erzeugt viele Gewinner: Der Konsument bekommt ein neuartiges Speisenangebot, vielleicht sogar in einem unterversorgten Gewerbegebiet. Das Unternehmen, das den Automaten aufstellt, hat kein Risiko und keine Investitionen, sondern nur zusätzlichen Cash. Das Unternehmen, das den Automaten vertreibt, erhält Mehreinnahmen und der Hersteller verkauft mehr Automaten. – WIN-WIN auf allen Seiten. Solche Lösungen entstehen unter Druck.

 

Abbildung: Kuka kooperiert mit Flexfactory auf dem Feld “production as a service”. Bild: kuka

Gewinnbringende Kapazitäts-Kooperationen

Der Blick auf die aktuelle Situation zeigt: die, die leiden, haben freie Kapazitäten und die, die vor Aufträgen stöhnen, bräuchten mehr Kapazitäten.

Drei Arten von Kooperationen machen daher gerade jetzt besonders viel Sinn.

 – Alle Arten von Vertriebspartnerschaften, wie beispielsweise gerade vorgestellt. Was könnten Sie Ihren Kunden Gutes tun, bzw. wem nutzen Ihre guten Kundenkontakte?

 – Kapazitätspartnerschaften. Wie können Sie Ihre freien Kapazitäten nutzen, um anderen Unternehmen aus der Patsche zu helfen. Die Kapazitäten können sich auf Produktionskapazitäten, doch auch genauso auf Lagerfläche, Büroräume oder Transportmittel und Logistik beziehen.

Know-how-Partnerschaften. Aktuell wachstumsstarke Unternehmen freuen sich, wenn Sie sie im Einkauf, in der Auftragsbearbeitung und auch im Personalwesen unterstützen. Denken Sie dabei in Richtung „Know-how as a Service“.

Sofern Ihnen nun der eine oder andere Gedanke fremd und sehr weit weg vorkommt: Ende der 80-er und zu Beginn der 90-er Jahre hatten wir das schon einmal in ähnlicher Form bei der Wiedervereinigung. Und aktuell beschäftigen sich bereits einige, besonders innovative Unternehmen genau damit: „Everything as a Service“. 

Insofern können Sie gerade jetzt auch selbst Teil dieser Entwicklung werden und sie zu Ihrem Nutzen für sich selbst vorantreiben.

 

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie diese Erkenntnis für Ihre Wertschöpfung. So bleiben Sie am Ball und steigern Ihren Gewinn. Und Sie bringen Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

Bildquelle Space Shuttle: http://www.dfrc.nasa.gov/Gallery/Photo/STS-114/HTML/EC05-0166-37.html

Wie Sie höhere Gewinne erzielen

Wie Sie höhere Gewinne erzielen
Wie Sie höhere Gewinne erzielen

Die Rendite-Elite. 

Obwohl die DAX-Unternehmen namentlich meist viel bekannter sind, muten ihre Renditen häufig bescheiden an im Vergleich zu denen der Rendite-Elite im Mittelstand. Im Gegensatz zu den großen Aktiengesellschaften unterliegen die Mittelständler keinen

vierteljährlichen Kontrollmechanismen, sondern denken deutlich langfristiger. Fast schon vergleichbar einem Winzer, der heute die Rebstöcke so anbaut und pflegt, dass der Ertrag der nächsten Jahre maximiert wird.

Sie denken langfristig  

Doch die Unternehmen, deren Renditen 16 Prozent und mehr aufweisen, sind keine Sparfüchse, die sich selbst kasteien und ihre Mitarbeiter unterdurchschnittlich bezahlen. Im Gegenteil, sie setzen ihr Geld ganz gezielt dort ein, wo sie die höchsten innerbetrieblichen Renditen erreichen.

Und genau hier liegt der entscheidende Unterschied: nur wenige Unternehmer können schwarz auf weiß belegen, was jeder Euro erwirtschaftet, der in die F&E, die Produktion oder das Marketing investiert wurde. Die Rendite-Elite kann dies mit Fakten oder aufgrund langjähriger intuitiver Erfahrungswerte benennen.

Die Investitionsbereiche

Die Analyse von knapp 100 dieser renditestarken Unternehmen zeigt, dass sie fünf Bereiche im Hinterkopf haben, in die sie regelmäßig investieren. Diese fünf Kategorien gelten sowohl für Produktionsunternehmen als auch für den Handel und alle Dienstleister. Einzige Abweichung: die Aufteilung des Portfolios differiert von Unternehmen zu Unternehmen.

Zu diesen fünf Bereichen zählen:

Technologieführung: diese Investitionen dienen dem Ausbau der Kompetenz, um die Stellung als Marktführer auszubauen.

Systempartnerschaft: Mit Investitionen in diesem Bereich machen sich die Unternehmen beim Kunden unentbehrlich. Zudem fördern diese Investitionen ebenfalls das Ziel, die führende Stellung am Markt zu stärken.

Vereinfachung: Alles, was sich vereinheitlichen, vereinfachen oder standardisieren lässt, spart Kosten und erhöht die Wertschöpfung. Ob Ersatz- oder Rationalisierungsinvestition, die Rendite-Elite ist hier immer ganz weit vorne dabei.

Module: Modulare Bauweisen sind im Einkauf und in der Herstellung mit hohen Einsparsynergien verbunden und dem Kunden gegenüber deutlich leichter zu verkaufen. Er sieht, wie die Dinge aufeinander aufbauen und zueinander passen und kann so über die Zeit hinweg sein System vervollständigen.

Wachstum: Investitionen in das eigene Wachstum, aus eigener Kraft oder durch Zukauf und Kooperationen, zählen bei diesen Unternehmen ebenfalls zu den Gewinn-Steigerungs-Tools. Dabei gilt immer „Klasse vor Masse“. Denn der Fokus liegt auf kleinen, ungeschliffenen Diamanten, die sich leichter in die bestehende Unternehmenskultur integrieren lassen und erst im Lauf der Zeit ihr Wachstumspotenzial abrufen.

Abbildung: Die fünf Investitionsbereiche der “Rendite-Elite”

Was bedeutet das für andere Unternehmen?

Egal, welche Unternehmensvorbilder Sie sich näher anschauen: sobald Sie den Scan „Investitionsbereiche“ darüberlegen, erkennen Sie, warum die Renditen dieser Unternehmen so überdurchschnittlich hoch sind. Und niemand hindert Sie, selbst mit diesem Schema zu arbeiten und eigene positive Erfahrungen zu sammeln.

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

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Nur wer fordert, fördert

Nur wer fordert, fördert
Nur wer fordert, fördert

Die Tesla-Helden. 

„Wer fordert, der fördert“ ist ein alter Klassiker, der in den Jahren nichts von seiner Botschaft eingebüßt hat, wie das aktuelle Beispiel der „Gigafactory“ in Brandenburg zeigt. Dort ist ein moderner, leistungsfähiger Produktionsstandort entstanden, der, von den Produktivitätskennzahlen her, neue Maßstäbe setzt. Mit neuen Rekordwerten.

Am Anfang steht das Ziel

Was ist neu an der Vorgehensweise, um diese Werte zu erreichen? Die Werte zählten zum Briefing der Zulieferer. Wer nicht in der Lage sein würde, bei diesen Anforderungen mitzuhalten, überstand die „Casting“-Runde im Vorfeld erst gar nicht. 

Um dieser Schmach zu entgehen und nicht von diesem Prestigeprojekt ausgeschlossen zu sein, wuchsen die beteiligten Unternehmen über sich hinaus.

Und es ist ja nicht so, dass sie bei „Null“ angefangen haben. Die Unternehmen zählen seit Jahren und Jahrzehnten zur weltweiten Elite auf ihren Gebieten. Wenn sie nicht bei jeder ihrer Anlagen und Problemlösungen die Produktivität und Rentabilität für ihre Kunden im Focus hätten, würden sie nicht zu den Marktführern zählen. Und trotzdem gelang ihnen zusammen dieser Quantensprung in der Branche:

✔️ minus 33 % bei den Produktionszeiten

✔️ minus 40 % bei den Kosten

Das sind die Eckwerte ihres Erfolgs in der Gigafactory.

Die beteiligten Unternehmen: 21 Weltmarktführer vom Typ „Hidden-Champion“. Die meisten aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern, wie Professor Dr. Jan-Philipp Büchler akribisch analysierte.

Abbildung: Die Baustelle der Gigafactory 2021 in Grünheide – Bild: Michael Wolf, Penig  https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=110602211

Wie gelingt so ein Meisterstück?

Am Anfang wird eine sehr hohe Hürde definiert, die es zu überspringen gilt. Nicht nach dem Motto „Lasst uns mal versuchen …“, sondern eher nach der Vorgabe „Nur wenn von Anfang an klar ist, …, fangen wir an“.

In Anlehnung an den Begriff „Target Costing“ würde ich für dieses Vorgehen den Begriff Target Engineering verwenden. Den Begriff gibt es nämlich noch nicht. Doch Elon Musk arbeitet mit diesem Tool und zwar höchst erfolgreich.

Quelle: https://www.fh-dortmund.de/news/deutsche-hidden-champions-ermoeglichen-tesla-werk.php | abgerufen am 18. August 2022

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Setzen Sie die Produktivitätsziele noch viel höher. Bringen Sie Ihr Unternehmen auf diese Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲

So lösen Sie das Problem

So lösen Sie das Problem
So lösen Sie das Problem

Die Nicht-Entscheider. 

Es gibt sie in jedem Unternehmen: Mitarbeiter, die ständig erzählen, wie viel sie zu tun haben und dabei fast nichts erledigt bekommen. Früher erkannte man sie leichter: es waren die mit dem vollen Eingangskörbchen auf dem Tisch.

Gut versteckt und ausredenstark

Heute lässt sich alles auf dem Rechner verstecken und hin- und herschieben. Doch das Problem bleibt das gleiche. Die Dinge werden nicht erledigt oder mit der heißen Nadel gestrickt, so dass sie nachbearbeitet werden müssen. Die Vorgesetzen kritisieren dann meist das einzelne Ereignis, übersehen jedoch den größeren Zusammenhang. Denn die Mitarbeiter machen das weder bewusst noch absichtlich. Sie trauen sich selbst keine Entscheidung zu treffen, was als nächstes zu bearbeiten ist, weil sie die Sorge haben, einen Fehler zu machen und damit weniger beliebt oder angesehen zu sein. Zu den häufigsten Ursachen zählen:

✔️ die Sorge, falsche Prioritäten zu setzen;

✔️ mangelnde fachliche Kompetenz für die Aufgabe;

✔️ mangelnde soziale Kompetenz, sofern Dritte ins Boot geholt werden müssen.

Also beschäftigt man sich lieber mit den Dingen, die einem mehr liegen, während der Stapel immer größer wird. Werden Vorgesetzte oder Kollegen dann mürrisch, sind folgende Reaktionen der Standard:

⁉️ „Was soll ich denn noch alles machen.“

⁉️ „Sehen Sie nicht, was bei mir los ist.“

⁉️ „Kein Wunder, wenn dann mal was schief geht.“

So hält sich der Mitarbeiter Kritik vom Leib und redet das Problem auch vor sich selbst schön.

Rechnet man den betriebswirtschaftlichen Schaden, der durch die Nicht-Entscheider in den Unternehmen entsteht, hoch, wird einem vermutlich ganz schwindlig.

Abbildung: Nikes Slogan gilt auch hier

Die Frage ist: Was tun?

Hier haben sich einige Unternehmen etwas Besonderes einfallen lassen: Sie bemühen sich, ihre Unternehmen „angstfrei“ zu führen. Fehler, die möglichst nur einmal gemacht werden sollten, sind Lernchancen. So muss sich niemand mit seiner Sorge, einen Fehler zu machen, verstecken oder kasteien. Das Schwierige bei „angstfreien Unternehmen“: auch die Fehler, die viel Geld kosten, die beispielsweise die Produktentwicklung oder Marktbearbeitung zurückwerfen, zählen dazu. Erst, wenn ein Unternehmen auch mit diesen schweren Fehlern souverän umgeht, beginnen die Mitarbeiter an das angstfreie Miteinander zu glauben. Und dann trägt das System kostbare Früchte: weniger Konflikte, hohe Geschwindigkeit in der Umsetzung, ein deutliches Mehr an Innovationen. Mehr Markterfolg.

Als der FC Bayern unter Hansi Flick so großartig aufspielte, war unter anderem auch eine Veränderung im Mindset dafür verantwortlich. Thomas Müller erklärte das, in dem ihm eigenen Stil, sinngemäß: „Früher haben wir zum anderen „du Depp“ gesagt, wenn er den Ball unpräzise schoss und verlor. Heute sehen wir jeden Fehler als Chance, dem Kollegen zu helfen, den Ball sofort zurückzuholen. Für ihn. Mit der Einstellung gehst du ganz anders aufs Feld. Entsprechend hoch ist auch unser Ballbesitz.“

Bildquelle: George Pagan III – unsplash.com

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorne

Und jetzt sind Sie dran! Gehen Sie den Nicht-Entscheidern “an den Kragen”. Bringen Sie Ihr Unternehmen auf dieser Weise weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark. 🧲


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