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Stresstest bestanden

Stresstest bestanden
Ein echter Ritterschlag

Siegel Wirtschaftsmagnet absolviert den NPP. 

Die Wirtschaftsmagnet GmbH nutzt den bankentypischen Neue Produkte Prozess (NNP), um das Siegel Wirtschaftsmagnet auf seine Risiken für Kooperationspartner hin zu prüfen. Es gab keinerlei Beanstandungen. Der NPP gemäß MaRisk 8.2 wurde erfolgreich absolviert.

Worum geht es bei dieser Risikoanalyse?

Droht ein neues Produkt die Stabilität eines Unternehmens zu gefährden? Kann es zu einem so großen Risiko werden, dass dadurch Einbußen bei Ertrag und Liquidität eine bedrohliche Schieflage hervorrufen? Können aus dem Produkt – unabhängig von betriebswirtschaftlichen Größen – negative Einflüsse für die Reputation des Unternehmens entstehen, die dem Unternehmen einen Imageschaden zufügen, der sich in der Folge auf Ertrag und Liquidität auswirkt?

Was wie ein Szenario aus einem Gruselfilm klingt, ist für seriöse Kreditinstitute in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, besser bekannt als BaFin, hat gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank einen umfangreichen Vorgabekatalog (MaRisk 2017 – Mindestanforderungen Risikomanagement 2017) entwickelt, der unter anderem dazu dient, neue Produkte auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor sie in den Verkauf kommen.

Der NPP als Risikovermeider

Dieser Neue Produkte Prozess, kurz NPP, ist in seinem Detaillierungsgrad beispiellos. Den Dieselskandal hätte es wohl mit dem NPP genauso wenig gegeben wie das Facebook-Debakel mit Cambridge Analytics oder den Erwerb von Monsanto durch Bayer. Insofern macht dieser strenge bürokratische Prozess schon den Unterschied.
Dank eines Kooperationspartners hatten wir die einmalige Chance, das Siegel Wirtschaftsmagnet diesem, von der BaFin auferlegten, Risikoanalyse-Prozess zu unterziehen. Denn wir wollen ja guten Gewissens auf andere zugehen ohne zusätzliche Risiken zu verursachen.

Die Betrachtungsebenen

Bei diesem NPP werden vor allem folgende Dimensionen kritisch durchleuchtet und gemessen:
• das Produkt an sich, in diesem Fall das Siegel Wirtschaftsmagnet. Hier werden die Erhebung, die Auswertung und die Empfehlung betrachtet;
• der Prozess des Datenmanagements, der Datensicherheit und des Datenschutzes;
• die fortwährende Überprüfung des Risikomanagements in der Ablauf- und Aufbauorganisation;
• Qualifikation, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Organisation;
• Vereinbarkeit/ Übereinstimmung von Unternehmenskultur, Führungswerten und Leitbild mit Kooperationspartnern.

MaRisk 8.2 S.1

Abbildung: Auszug aus der Inhaltsübersicht MaRisk 2017

NPP erfolgreich bestanden

Das Ergebnis der internen Revision, die für diesen Prozess zuständig war, kam nach mehreren Wochen Analyse und war kurz und knapp: NPP und Datenschutzfolgeabschätzung bestanden, alles okay. Das Siegel Wirtschaftsmagnet kann Dritten daher uneingeschränkt empfohlen werden.

Uns freut dieser Ritterschlag ungemein. Auf diese Weise setzen wir selbst auch eine neue Benchmark und können als Vorbild vorangehen. Denn den NPP kennen vermutlich nicht viele und absolviert haben ihn noch weniger.

Wer sich interessiert, wie umfangreich und aufwendig dieses Verfahren ist, dem sei die 76-seitige Handlungsempfehlung der BaFin empfohlen, hier als Download: MaRisk 2017.

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So begeistert die Volksbank

So begeistert die Volksbank
Volksbank als Wirtschaftsmagnet ausgezeichnet

Wer Leistung fordert, muss Sinn bieten, in einem Umfeld, das stolz macht.

Bereits zum zweiten Mal nach 2017 hat die Volksbank in der Ortenau ihre Ausnahmestellung bewiesen und die Qualifizierung zum Siegel Wirtschaftsmagnet 2019 mit Bravour absolviert. Die Bank konnte in sieben von sieben Bereichen mit Spitzenwerten punkten. 

Und das ist umso bemerkenswerter, als sich klassische Banken in einem massiven Branchenwandel mit Niedrigzinsen und Online-Wettbewerbern befinden. Doch der Volksbank in der Ortenau gelingt es seit Jahren, ihre eigene Konjunktur zu gestalten und gegen den Branchentrend jährlich über 5 % zu wachsen. Dabei erwirtschaftet sie attraktive Gewinne und schüttet an die Genossenschaftsmitglieder eine jährliche Rendite von 7 % auf ihre Anteile aus.

Aus Prinzip gegen den Strom 
Was macht diese Bank so besonders? Man könnte es sinngemäß mit Einstein ausdrücken: die Wege, die in die Krise der Branche geführt haben, sind mit Sicherheit nicht die, die wieder herausführen. Die Volksbank hat einen klaren Anspruch: Wachstum über andere Wege. Hierbei ist sie erfinderisch, schaut über den Tellerrand und probiert ständig neue Wege aus. Leichter gesagt als getan, denn die Volksbank beschäftigt über 700 Mitarbeiter – da funktionieren innovative Veränderungen nicht so einfach wie bei einem Start-up. Von heute auf morgen. Und doch ist es dieser Spirit, den die drei Vorstände kultivieren.

Agilität, die von innen kommt
Nahe bei den Mitarbeitern, nahe bei den Kunden, teilen sie sich zu dritt ein Büro im ersten Stock. So stehen sie jederzeit im Blickkontakt, bekommen mit, was sich bei den Kollegen gerade tut und können sich in Sekundenschnelle austauschen. Das Besprechungszimmer hat Lounge-Charakter.

Abbildung: Besprechungs-Lounge der Volksbank eG in der Ortenau

Ähnlich ungewöhnlich fand auch die Überreichung des Siegels als Wirtschaftsmagnet 2019 statt. Für einen Nachmittag traf sich der Großteil der Belegschaft in der eigens hierfür angemieteten Oberrheinhalle der Messe Offenburg. Unterhaltsam, informativ und humorvoll startete der Event mit einer Podiumsdiskussion der drei Vorstände, moderiert durch den Schwarzwaldradio-Geschäftsführer Markus Knoll. Die Zuhörer konnten dabei live über das Internet ihre Fragen stellen. Wobei die Palette von „wann übernehmen wir die nächste Bank“ bis hin zu „wann fällt die Krawattenpflicht“ reichte. Danach folgte die feierliche Überreichung des Siegels mit einer ausführlichen Erläuterung, warum die Bank so gut abgeschnitten hatte und an welchen Stellen noch Potenzial zur Verbesserung der Performance vorhanden ist.

Abbildung: Radio-Geschäftsführer moderiert souverän und spritzig die Mitarbeiterveranstaltung in der Messe Offenburg

Ähnlich ungewöhnlich fand auch die Überreichung des Siegels als Wirtschaftsmagnet 2019 statt. Für einen Nachmittag traf sich der Großteil der Belegschaft in der eigens hierfür angemieteten Oberrheinhalle der Messe Offenburg. Unterhaltsam, informativ und humorvoll startete der Event mit einer Podiumsdiskussion der drei Vorstände, moderiert durch den Schwarzwaldradio-Geschäftsführer Markus Knoll. Die Zuhörer konnten dabei live über das Internet ihre Fragen stellen. Wobei die Palette von „wann übernehmen wir die nächste Bank“ bis hin zu „wann fällt die Krawattenpflicht“ reichte. Danach folgte die feierliche Überreichung des Siegels mit einer ausführlichen Erläuterung, warum die Bank so gut abgeschnitten hatte und an welchen Stellen noch Potenzial zur Verbesserung der Performance vorhanden ist.

Stolz wie Oskar
Während der Ausführungen hätte man eine Stecknadel fallen hören können, so konzentriert folgten die über 400 Mitarbeiter dem zehnminütigen Vortrag, der mit langanhaltendem Applaus endete. Applaus, der den Mitarbeiter und der Performance der Bank galt – denn diese Auszeichnung macht alle stolz, auf das, was sie gemeinsam erreicht haben. Klar, dass damit die Motivation, noch erfolgreicher weiterzumachen, zum Greifen ist.

Neues Format für neue Lösungen
Anschließend teilten sich die Mitarbeiter auf acht verschiedene Foren auf, in denen sie im Fishbowl-Format strategische Themen und deren operative Umsetzung diskutierten, um sie abschließend im Plenum vorzustellen. Bei diesem Format sitzen vier bis acht Diskutanten in der Mitte, der Rest hört zu. Wer keinen neuen Beitrag hat, steht auf und macht Platz für einen anderen Diskutanten. Hat ein Zuhörer einen Beitrag, tippt er einem Diskutanten auf die Schulter, der steht dann auf, um ihm Platz zu machen. Der Name Fishbowl rührt daher, dass die Sitzordnung einem runden Goldfischglas ähnelt.

Fazit
Am Beispiel der Volksbank in der Ortenau zeigt sich einmal mehr, dass es sich lohnt, anders zu sein und gegen den Strom zu schwimmen. Für die Mitarbeiter, für die Kunden, für die Anteilseigner. Dass dies alles möglich ist, obwohl sich die klassischen Banken seit Jahren in der Rückwärtsbewegung befinden, noch dazu in dem engen Korsett des Volks- und Raiffeisenverbandes, stimmt umso optimistischer. Denn es stärkt die Haltung: „Wenn die das können, können das andere Unternehmen auch“ – vorausgesetzt, die Führung hat es so drauf wie die drei Vorstände dieser Bank.

Christian Kalkbrenner

Über den Autor

Christian Kalkbrenner hat das Siegel der stärksten Unternehmen ins Leben gerufen, um Unternehmer für ihre ganzheitliche und anhaltend erfolgreiche Unternehmensführung eine besondere Würdigung zukommen zu lassen.

Mit acht Fachbüchern, zahlreichen Fachartikeln und Vorträgen zählt er zu den führenden Experten in Sachen Strategieberatung. Dabei hat er in den letzten 25 Jahren Hunderte von Unternehmen aus der Nähe beobachtet, analysiert und beraten und dabei das Erfolgsgeheimnis der Wachstums-Champions identifiziert. Nun hat er sich auf Strategie-Supervision spezialisiert. Dabei nimmt er die vorhandene Strategie eines Unternehmens systematisch unter die Lupe und verbessert sie punktgenau. Mehr dazu erfahren Sie auf https://ub-kalkbrenner.de.

 

Bilder: Volksbank in der Ortenau eG, privat


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