Die wichtigste Regel krisenresilienter Unternehmen

Die wichtigste Regel krisenresilienter Unternehmen
Die wichtigste Regel krisenresilienter Unternehmen

Sei ein Jungsbrunnen. 

Wenn dich früher ein Säbelzahntiger verfolgt hat, musstest du nur schneller laufen als der vor dir, um ihm zu entkommen. Doch um in einer Krise auf der sicheren Seite zu sein, reicht das nicht mehr. Denn in einer Krise ist nicht nur der letzte, sondern das ganze letzte Viertel massiv bedroht. Ähnlich wie im Fußball: auch dort beginnen die abstiegsbedrohten Ränge ab Platz 14 vom 18.

Besser als der Durchschnitt

Wie weit vorne sollte sich ein Unternehmen daher befinden, um auf der sicheren Seite zu stehen? Klare Antwort: besser als der Durchschnitt. Idealerweise in allem, was es anstrebt und tut.

Prof. Dr. Roland Alter und ich haben bei der Analyse mittelständischer Unternehmen, die über fünf und mehr Jahre hinweg schneller wuchsen als der Schnitt der Branche, festgestellt, dass diese besondere Art der Unternehmensführung die Unternehmen auch davor bewahrte, in Krisen wie der Lehman-Krise, unter die Räder zu kommen.

Das Wichtige ist der Dreher im „Mindset“, wie es so schön heißt. Wenn ich mir es strategisch zur Aufgabe mache, mich ständig zu hinterfragen, ob etwas Durchschnitt oder überdurchschnittlich ist, entwickelt sich binnen weniger Wochen eine andere Unternehmenskultur. Nach dem Motto „Ist das über dem Durchschnitt oder kann das weg?“ wird sie offener, mutiger, angstfreier, in einem anderen, gemeinsameren Miteinander. Weil das neue Wertverständnis eint.

Wo sind Sie mit Ihrem Unternehmen momentan Durchschnitt? Und bevor Sie sich zufrieden zurücklehnen und annehmen, dass alles „paletti“ sei: vergleichen Sie sich doch mit den fünf Besten in oder außerhalb ihrer Branche. Und schon finden Sie Ansatzpunkte, sind wieder auf der besseren Seite und haben die nächsten Aufgaben vor sich.

Wir haben in unserer Analyse diese Haltung bei einem 50 Mitarbeiter großen Bauunternehmen ebenso festgestellt wie beim einem 1.000 Mitarbeiter großen Weltmarktführer. Diese Regel funktioniert. Ich gehe mittlerweile soweit, dass ich diese Regel als den „Jungbrunnen des unternehmerischen Wirkens“ bezeichne. Probieren Sie es mal aus. Zunächst alleine und dann im Team. Da sprudeln die konkreten Ansatzpunkte und die Umsetzung geht viel, viel schneller.

Woher Sie wissen sollen, was die Branche macht? Verbandstreffen. Zahlen in Unternehmensregister. Jobs. Posts. Follower. Website anschauen. Da bekommen Sie sofort ein Gespür. Und wenn Sie aktuelle Hebel suchen, dann können das beispielsweise neben Versorgungssicherheit auch Produktionssicherheit, Cash-Flow Management, Personal-Flexibilität, Kundenkommunikation, Preis- und Servicemodelle sein.

Abbildung: Einige der untersuchten Unternehmen, die mit diesem Prinzip zu den Besten zählen

Wenn Sie Ihr Unternehmen nach vorne bringen, bringen Sie auch Deutschland nach vorn

Und jetzt: ran ans Werk! Bringen Sie Ihr Unternehmen weiter nach vorne. Noch weiter. Wir brauchen starke Unternehmen. Viele starke Unternehmen machen auch Deutschland stark.

Quelle: Alter Roland, Kalkbrenner Christian: Die Wachstums-Champions – Besser als die Konkurrenz, Göttingen 2010

 

Gewinn-Einbruch-Matrix

Gewinn-Einbruch-Matrix
Sie stark lassen steigende Energiekosten den Gewinn einbrechen

Wie stark sind Sie bedroht?

Was bedeuten die steigenden Energiekosten für die Unternehmen? Ab wann wird´s bedrohlich. Um das korrekt zu beantworten, spielen drei Faktoren eine Rolle:

 1. Die Höhe der Energiekosten, gemessen am Umsatz

 2. Der Faktor der Energiekostensteigerung

 3. Wie viel davon an der Kunden weitergegeben werden kann

Drei Faktoren werden miteinander kombiniert

Wir haben das daher anhand der Branchendaten unserer Wirtschaftsmagneten einmal simuliert und drei Kategorien gebildet. Unternehmen, bei denen der Anteil der Energiekosten bei 2 %, 5 % und 10 % vom Umsatz liegt. 

Für die Energiekosten-Erhöhung nehmen wir zwei Szenarien: sowohl eine Verdoppelung als auch eine Verdreifachung der Kosten.

Und schließlich drei Varianten der Weitergabe dieser Preissteigerung an den Kunden: einmal, wenn es gelingt, zwei Drittel weiterzugeben, einmal bei einem Drittel und einmal, wenn es nicht möglich ist, die Preise anzuheben.

Als Basis dient der Mittelwert der Gewinne der Unternehmen im Jahr 2020 von 7,3 %.

Klar: je höher die Preiserhöhung und der Anteil der Energiekosten sind und je geringer die Chance ist, die Preise aufzuschlagen, umso stärker gehen die Gewinne in den Keller. Doch um wie viel?

Abbildung: Gewinn-Einbruch-Matrix der Wirtschaftsmagnet GmbH

Die Ergebnisse und Erkenntnisse

Genau darauf gibt die Gewinn-Einbruch-Matrix Antworten und zeigt auf, ab wann es für die Unternehmen in welchem Maße gefährlich wird.

Lesart: -38 % in der Tabellenzelle bedeuten, dass der durchschnittliche Gewinn von 7,3 % um 38 % einbricht und damit nur noch 4,53 % beträgt.

Eines wird dabei auch deutlich: je länger, in Jahren, die Phase unterdurchschnittlicher Gewinne dauert, umso mehr Unternehmen fehlt der Cash-Flow für Investitionen und Innovationen. Sofern sie überhaupt über die Runden kommen.

Bleibt zu hoffen, dass die Regierung hier mit den richtigen Paketen aufwarten wird. Kurzarbeitergeld, rückzahlbare Darlehen, Einmalzahlungen, ein Unternehmensfond etc. Wir bewegen hier uns rasch wieder bei mehreren hundert Milliarden Euro.

Quelle für den durchschnittlichen Unternehmensgewinn: 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/261430/umfrage/umsatzrenditen-im-deutschen-mittelstand-nach-branchen/

Der Change im Move

Der Change im Move
Damit es anders wird, muss sich etwas ändern

Der Mittelstand kann´s richten

Wenn jemand Deutschland aus der Misere – strukturell und operativ – herausführen kann, dann sind es die über 3,4 Millionen Unternehmer im Mittelstand. Sie erzeugten im Jahr 2021 eine Wirtschaftsleistung von 3,4 Billionen Euro und trugen somit 95 % zum gesamten Bruttoinlandsprodukt von 3,57 Billionen Euro bei. Völlig zu Recht wird daher der Mittelstand als das Rückgrat unserer Volkswirtschaft bezeichnet. (Quelle: statista.com)

So kommen wir aus der Misere raus

Was meine ich nun mit strukturelle Misere: Deutschland fällt seit Jahren im Vergleich zu anderen Ländern zurück. Da dieser Prozess seit 2014, also bereits unter der Merkel-Ära, begonnen hat, wird sich das auch unter der jetzigen Regierung nicht wesentlich ändern. Hier stecken wir in der Struktur fest. Daher kann eine Änderung nur von innen heraus kommen, von den Betroffenen selbst.

Was meine ich mit operativer Misere: Politiker, Ausnahmen ausgenommen, können nicht organisieren: weder wirtschaftlich einkaufen, noch Ressourcen effizient und richtig managen. Stattdessen machen sie laufend neue Versprechungen, die sie mit immer mehr neuen Schulden bezahlen wollen. Und das Tüpfelchen auf dem „i“: sie tragen keinerlei persönliche Verantwortung für die verheerenden Folgen ihrer Entscheidungen. Ob radikaler Atomausstieg, Mautdebakel, Vollbremsung beim Verbrennermotor, die unnötig langen und undifferenzierten Lockdowns der Coronakrise, Maskenbestellungen und Impfstoffbevorratung und brandaktuell: sehenden Auges in de Lieferstopp beim Gas, ohne einen Plan B in der Tasche zu haben. 

So kann es nicht mehr weiter gehen! Wenn wir als Standort Deutschland wieder erstarken wollen, brauchen wir drei Dinge:

 1. starke Unternehmen

 2. Politiker, die betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Zusammenhänge checken und

 3. Mitarbeiter, die als Influencer ihrer Unternehmen auftreten.

Unsere 3,4 Millionen Unternehmer und deren 34 Millionen Mitarbeiter können einiges bewirken. Doch dazu brauchen wir auch ein anderes Auftreten der Unternehmen. Wie genau? Das ist Inhalt des nächsten Beitrags.  

Abbildung: Zitat von Margaret Mead, US-amerikanische Anthropologin und Ethnologin 1901-1978

Der Change im Auftritt

Frei nach dem Motto #beproud_beloud_beengaged möchte ich daher diese gesellschaftliche Debatte in Gang setzen. Mit Beiträgen, Anregungen und Maßnahmen. 

Jetzt. Hier. Regelmäßig.

Gemeinsam mit Ihnen. Ich freue mich auf Ihr Mitwirken und Ihre Kommentare.

Viele Wirtschaftsmagneten machen Deutschland zum Wirtschaftsmagneten

Wilderness International als Wegbegleiter

Wilderness International als Wegbegleiter
Für einen besseren ökologischen Fußabdruck

Wirtschaftsmagnet und Wilderness International kooperieren. 

Mit der Stiftung Wilderness International hat die Wirtschaftsmagnet GmbH einen Partner gewonnen, der Unternehmen dabei unterstützt, das Thema „Klimaschutz und Klimaneutralität“ weiter voran zu bringen. Das Besondere dabei ist sowohl die persönliche, kostenlose Beratung von Unternehmen auf dem Weg zu einem verbesserten ökologischen Fußabdruck, als auch der Ansatz, keine Zertifikate zu tauschen, oder neue Bäume zu pflanzen, sondern die Rodung weiterer Flächen zu verhindern. Ein für alle Mal.

So werden Wildnisgebiete persönlich geschützt

Wilderness International ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, besonders ökologisch wertvolle und akut bedrohte Wildnisgebiete zu erhalten. Sie kauft die Wildnisgebiete rechtssicher auf und schützt sie für alle Zukunft. Der Wildnisschutz ist konkret und direkt nachvollziehbar, da Spender*innen eine personalisierte Urkunde mit den Geokoordinaten des geschützten Waldstücks erhalten.

Derzeit ist die Stiftung vor allem aktiv dabei, temperierten Regenwald an der Westküste Kanadas sowie in den artenreichsten tropischen Regenwäldern im Osten Perus zu schützen. Dafür arbeitet sie u.a. mit Unternehmen und anderen Partnern zusammen, die mit jedem verkauften Produkt ein Stück Wald schützen oder ihren CO2-Fußabdruck durch Urwaldschutz ausgleichen. Dafür wurde erst kürzlich ein eigener CO2-Rechner veröffentlicht. Außerdem veranstaltet die Stiftung unter anderem an zahlreichen Schulen in Deutschland Spendenläufe und arbeitet mit ihnen in der Umweltbildung zusammen. In Deutschland führt Wilderness International zudem lokale Projekte wie die Baumpflanzinitiative „Mein Baum – Mein Dresden“ durch.

Wilderness International ist eine kleine und flexible Organisation, die darauf abzielt, ihre Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen. Spenden, Fördermittel und ehrenamtliches Engagement stützen die Stiftungsarbeit. Die partizipative Struktur ermöglicht es, sich generationsübergreifend auszutauschen und mit immer wieder neuen Ideen zu wachsen.

Seit der Gründung 2008 konnten so bisher gemeinsam mit Schulen, Unternehmen und Privatpersonen 4,58 Millionen Quadratmeter besonders wertvoller und gefährdeter Regenwald in Kanada per Grundbucheintrag gekauft und unter Schutz gestellt werden. Die Forschungsprojekte zur CO2-Speicherung und Biodiversität Regenwälder werden von zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen unterstützt.

Abbildung: Regenwälder an Kanadas Westküste

Der praktische CO2-Rechner

Wilderness International verfügt über einen exzellenten online-CO2-Rechner. Ob Privatperson, Verein, Schule, Apotheke oder Unternehmen: hier lässt sich in gut 15 Minuten der eigene ökologische Fußabdruck ermitteln. Ursache und Wirkung werden auf diese Weise sofort nachvollziehbar. Und man erkennt, was, welche Veränderung an Einsparung bei der CO2-Emmission nach sich zieht. 

Das Schöne: das Ergebnis ist sofort sichtbar, man muss auch keine Daten hinterlegen: 

Einfach ausprobieren, dann sehen Sie und Ihr Team sofort, was das Tool alles kann: https://www.thankyounature.org

Deutschland fällt weiter zurück

Deutschland fällt weiter zurück
Der Wirtschaftsstandort Deutschland fällt beständig zurück

Es wird Zeit zur Spitze zurückzukehren. 

Im internationalen Vergleich verliert der Wirtschaftsstandort Deutschland seit Jahren an Bedeutung. Wir werden durchgereicht: ob Innovationen, Digitalisierung, Pro-Kopf BIP oder Neugründungen, um nur vier wichtige Sektoren zu nennen. 
Da diese Rückwärtsbewegung seit 2013 zu beobachten ist und zu dieser Zeit bereits die große Koalition am Wirken war, ist nicht davon auszugehen, dass sich durch die Politik viel ändern wird.

Abbildung: Ranking des Wirtschaftsstandortes Deutschland nach sechs Schlüsselmerkmalen

Die Veränderung kann nur von innen kommen

Wenn sich etwas ändern soll, dann kann das nur von innen herauskommen, aus den 3,4 Millionen Unternehmen in Deutschland. Nur von innen heraus kann sich etwas Großes entwickeln. Mitreißend und vereinend.

Eine Gruppe von Unternehmen eignet sich dazu besonders, weil sie zahlenmäßig groß ist und zudem selbstoptimierend vorgeht: Die Gruppe der stärksten Unternehmen. Statistisch gesehen, besteht sie aus dem 1. Quartil mit rund 850.000 Unternehmen.

Mit dem Siegel Wirtschaftsmagnet verfügt die Wirtschaftsmagnet GmbH über ein Tool, das diese Gruppe als Vorbilder und Vorreiter highlightet und ihnen gleichzeitig – über das Benchmarking – konkrete Impulse und Maßnahmen an die Hand gibt, mit denen sie sich gezielt verbessern können. 

Je stärker es gelingt, die Unternehmen in dieser Gruppe zu aktivieren, umso mehr stärkt das den Wirtschaftsstandort Deutschland.

In Zahlen ausgedrückt, beträgt der volkswirtschaftliche Effekt bei einer Betrachtung von 10 Jahren:
+ 250 Mrd. € BIP
+ 3,5 Mio. Arbeitsplätze
+ 7 % Gewerbesteuer

So gesehen machen viele Wirtschaftsmagneten auch Deutschland zum Wirtschaftsmagneten.

Abbildung: Auszug aus dem Wirtschaftsmagnet Projektpapier 2022

Wirken Sie mit

Sie können als Vorreiter und Wegbegleiter an diesem Projekt mitwirken und zugleich davon profitieren. Als starkes Unternehmen, das sich für das Siegel „Wirtschaftsmagnet“ qualifiziert und damit ein Zeichen setzt. Und als Wegbegleiter, der sich in seinem Netzwerk für das Projekt engagiert.

Die Startseite https://wirtschaftsmagnet.de informiert Sie näher. Sie können auch gleich direkt Kontakt aufnehmen, dann können wir Sie persönlich informieren: Tel 08382 409301 und mail(at)wirtschaftsmagnet.de

Ohne neue Schulden, ohne Fördermittel

Die Wirtschaftsmagnet GmbH ist eine privatwirtschaftliche Initiative mit volkswirtschaftlicher Ausrichtung. Daher funktioniert das Ganze, ohne einen einzigen staatlichen Euro in Anspruch zu nehmen und am Ende noch weitere Schulden aufzubauen. 

Der Film zum Projekt „Wirtschaftsmagnet“

In gut zwei Minuten fasst dieser Film für Sie nochmals die Hintergründe, Inhalte und die Zielsetzung des Projekts „Wirtschaftsmagnet“ zusammen.

Literaturangaben und Quellen

Volkswirtschaftlicher Effekt:

Deloitte MCS Limited: The Scale-up-Challenge 2014; https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/uk/Documents/strategy/deloitte-uk-scale-up-challenge.pdf
Projektpapier Wirtschaftsmagnet 2022:anfordern über https://wirtschaftsmagnet.de/kontakt

Innovationen:

Bloomberg Innovation Index 2021; https://de.statista.com/infografik/20548/ranking-der-innovativsten-laender-weltweit/

Digitalisierung

Digital Riser Report 2021: https://www.handelsblatt.com/politik/international/standortwettbewerb-drittletzter-von-20-staaten-frankreich-und-italien-haengen-deutschland-bei-der-digitalisierung-ab/27569412.html

Gründungsquote

KfW Gründungsmonitor 2020: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/KfW-Gruendungsmonitor-2020.pdf

BIP

Ländervergleich BIP je Einwohner: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166224/umfrage/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-bruttoinlandsprodukt-pro-kopf/

Einhörner

Nicht börsennotierte Unternehmen mit einem Marktwert von über 1 Mrd. $: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_unicorn_startup_companies

Standortgüte

IW Köln; https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/standortvergleich-steuern-buerokratie-infrastruktur-wo-deutschland-als-standort-schwaechelt/27622716.html?ticket=ST-17001524-wLdJd3DXJDnRxIIWRrfn-ap5
Stiftung Familienunternehmen; https://www.familienunternehmen.de/de/pressebereich/meldungen/2021/2021-01-11/laenderindex-familienunternehmen-deutschland-rutscht-im-laenderranking-auf-neuen-tiefstand

Wirtschaftsmagnet GmbH ist klimaneutral

Wirtschaftsmagnet GmbH ist klimaneutral
Corporate Carbon Footprint (CCF) von 3,87 t CO2 in 2021

Wirtschaftsmagnet GmbH setzt den Spitzenwert. 

Das Siegel Wirtschaftsmagnet geht einen völlig anderen Weg als andere Unternehmenswettbewerbe. Der Fragebogen für die Qualifizierung fußt auf dem Input von Fachexperten. Statt einer subjektiven Jury validiert ein objektiv nachvollziehbarer Zahlenwert das Erreichen der Mindestpunktzahl – wie beim Führerschein. 

Die Auswertung der Analyse und das darauf aufbauende Benchmarking beruhen auf 30-jähriger Erfahrung und dem Einblick in Tausende von Unternehmen. Und die Rückmeldungen der Unternehmen, die sich für das Siegel Wirtschaftsmagnet qualifizieren konnten, sind unisono positiv. Die Unternehmen sind top zufrieden. All das funktioniert digital. Klimaschonend. Ohne herumzureisen. 

Dieser Tage haben wir erstmals den ökologischen Fußabdruck der Wirtschaftsmagnet GmbH für das Jahr 2021 gemessen. Mit einem CO2-Emissionswert von 3,87 t für die Wirtschaftsmagnet GmbH erzielen wir einen Spitzenwert, die Benchmark.  

Die Strategie greift

Von Anfang liegen uns zwei Aspekte besonders am Herzen: Wir wollen sowohl das anspruchsvollste Siegel für Unternehmen in Deutschland anbieten als auch das mit dem besten ökologischen Fußabdruck. Daher haben wir immer den Content, das „Sein“ im Fokus und versuchen das Oberflächliche, den „Schein“, zu vermeiden. So verzichten wir ganz bewusst auf große Gesten und aufwendiges Werbematerial. Denn all das lässt sich mit der heutigen Technik digitalisieren, standardisieren und online gestalten.

Und genau dieser Prozess zahlt auf den CCF, den Corporate Carbon Footprint, ein. So können wir heute mit Fug und Recht behaupten, dass wir das klimafreundlichste Unternehmens-Siegel Deutschlands aufgebaut haben.

Unternehmen, die sich für das Siegel “Wirtschaftsmagnet” entscheiden, tun daher nicht nur sich und der Gesellschaft etwas Gutes, sondern auch dem Klimaschutz. Denn eines ist auch sicher: sich für ein klimafreundliches, umweltneutrales oder klimapositives Produkt zu entscheiden, ist immer die bessere Wahl.

Abbildung: Auswertung und Urkunde der Stiftung Wilderness International | Stand 10. Februar 2022

Vier Schlüssel zum Erfolg

Vier Stellschrauben machen den Unterschied und tragen zum Erreichen des extrem positiven CCFs bei.

 1) Die rein digitale Qualifizierung
 2) Die effiziente Online Ehrung 
 3) Die schlanke, virtuelle Organisation
 4) Der Verzicht auf Events und aufwendige Printwerbung

12 Details, die den Unterschied machen

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, welche Details nun genau den Unterschied machen, dann erfahren Sie das auf: https://wirtschaftsmagnet.de/klimaneutral 

DER ÖKOLOGISCHE FUSSABDRUCK 2022

Sensibilisiert auf die vielfältigen Möglichkeiten, den CCF weiter zu reduzieren, werden wir 2022 versuchen, den Wert auf unter 3,5 t CO2-Emmision zu drücken. Also nochmals um mindestens 10 % weniger. Dass wir, wie im Jahr 2021, diesen eh schon niedrigen Betrag durch entsprechende Aufforstungsprojekte kompensieren werden, liegt auf der Hand.

So werden wir auch weiterhin zur Klimaneutralität des Siegels “Wirtschaftsmagnet” beitragen.

Deep Dive mit Jan Randy

Deep Dive mit Jan Randy
Podcast mit Christian Kalkbrenner

Ein Gespräch über Unternehmen, Einschätzungen und Erlebtes. 

CEO Deep Dive ist ein Podcast-Format von Jan Randy. Im Gespräch mit Unternehmern und Unternehmenslenkern, stellt er seine Fragen. Und zwar solche, die man eher nicht erwartet.

Fragen, die auf diese Weise rasch andere Einblicke geben. Tiefgründig, im lockeren Kontext und zugleich perspektivisch zuversichtlich. Die halbe Stunde ging im Flug vorbei und hat richtig Spaß gemacht.

Der Podcast steht auf allen gängigen Formaten zur Verfügung:

Spotify:
https://bit.ly/ceodeepdivesptfy

Amazon Music:
https://bit.ly/ceodeepdiveamznmsc

Apple Podcasts:

https://bit.ly/ceodeepdiveapplpdc

Jan Randy hat mich als Wachstumsberater und Wirtschaftsmagnetinitiator interviewt. Von dem her geben die Antworten tatsächlich auch gleich tiefere Einblicke in mein Wirken und meine Erfahrungen, im Lauf von 30 Jahren. 

 Ein kleinen Vorgeschmack auf den ganzen Beitrag, bietet der kurze Trailer:

JR Consulting GmbH

Neben seiner Leidenschaft für Podcasts und soziale Medien hat sich Jan Randy auf eine innovative HR-Software spezialisiert. Sie ermöglicht es, trotz Fachkräftemangel, schneller, effizienter rund erfolgreicher geeignete Bewerber zu gewinnen als über die klassischen Wege.

Alles weitere finden Sie auf https://jan-randy.de

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So skalieren Unternehmen

So skalieren Unternehmen
Das Phänomen Alphatrend

Skalierende Unternehmen nutzen Alphatrends. 

Haben erfolgreich skalierende Firmen ein gemeinsames Geheimnis? Arbeiten sie mit einer bestimmten Taktik? Bewusst oder zufällig? Ich wollte es genauer wissen und habe über 200 skalierende Unternehmen für mein Buch „Scale up! Smarte Konzepte für agile Unternehmen“ untersucht.

Skalieren bedeutet dabei, dass sich das Geschäftsmodell mit wenig zusätzlichem Aufwand vervielfachen lässt. Schon nach 45 Auswertungen fielen mir wiederkehrende Muster auf. Neugierig darauf, wohin mich diese Muster führen würden, legte ich Auswertungen mit ähnlichen Mustern jeweils auf einen Stapel, verteilt im ganzen Raum. Am Ende waren es zwölf Stapel.

Das Fundament für alle Aktionen

In den klassischen Bereichen waren sich alle skalierenden Unternehmen ähnlich: fähiges Management, hohe Affinität zu Wertsteigerung und Wachstum in der Unternehmensführung, intelligente Produkte und Dienstleistungen, pfiffiges Marketing. Aber das war noch längst nicht alles. Hinter diesen Erfolgstories kristallisierte sich etwas völlig Neues, Spektakuläres heraus. Jeder Stapel stand für eine eigene Leitlinie, die den Unternehmen, die sich in diesem Stapel befanden, die große Richtung vorgab, an der sich alles orientierte. Sie bildete das Fundament für die Vision und die Strategie des Unternehmens. An ihr orientierte sich die gesamte Corporate Identity.

Zwölf verschiedene Leitlinien, die ich Alphatrends taufte, konnte ich herausfiltern. Und noch ein Punkt hat sich klar herauskristallisiert: Je deutlicher ein Unternehmen seinem Alphatrend folgt, umso klarer positioniert es sich am Markt und umso trennschärfer nehmen Außenstehende das Unternehmen wahr.

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Abbildung: Das Bild als Synonym

Alphatrend „Rebellieren“

Die Rolling Stones wurden von ihrem Plattenlabel ganz bewusst als Kontrastprogramm zu den braven Beatles inszeniert: laut, frech, unangepasst und gegen den Strich. – Bis heute zelebrieren die Jungs dieses Motiv, dem der Alphatrend „Rebellieren“ zugrunde liegt. Mit großem Erfolg. Ähnlich verhält es sich bei skalierenden Firmen: der passende Alphatrend gibt über Jahre die Bewegungsrichtung des Unternehmens vor.

Neben „Rebellieren“, „Bequem machen“ und „Wissen bündeln“ spürte ich neun weitere Alphatrends auf. Zahlreiche Beispiele aus der bunten Unternehmenswelt zeigen die Details. Denn ob Sixt, Vaude oder Flyeralarm, sie alle wachsen mit dem Rückenwind ihres gewählten Alphatrends schneller und effizienter.

Das Buch „Scale up!“ erhalten Sie im Buchhandel. Falls Sie, wie bei Amazon, von ein paar kritischen Kommentaren überrascht sind: da bin ich mit dem Buch wohl den Beratern von „Scaling up“ ins Gehege gekommen 😉 

Quelle: Scale up! Smarte Konzepte für agile Unternehmen. Göttingen 2017. Christian Kalkbrenner

Smart Assess

Smart Assess
Smart Assess

Mitarbeiter richtig auswählen und Geld sparen.  

Die Auswahl geeigneter Mitarbeiter zählt zu den anspruchsvollen und schwierigen Aufgaben im Unternehmen. Denn häufig ist es schon mühsam genug Mitarbeiter zu finden und dann gilt es auch noch den oder die Richtige(n) auszuwählen. Doch nach welchen Kriterien?

Im Folgenden stehen die Begriffe Bewerber/ Mitarbeiter für die drei Formen m/w/d. Um den Lesefluss zu vereinfachen, wird die einfache Form „er“ verwendet.  

Was ist wichtig?

Bringt er die fachlichen Voraussetzungen mit? Was ist er für ein Mensch? Passt er ins Team, ins Unternehmen? Wird er die Stelle ausfüllen, oder auch ausbauen? Wird er das geforderte Gehalt wert sein? Und würde Bewerber A, B oder C besser passen?

Fragen über Fragen, die in den meisten Fällen sehr subjektiv beantwortet werden. Im Grunde genommen, nicht selten, amateurhaft, weil es häufig auch kein scharfes Anforderungsprofil gibt, das bei der Auswahl hilft.

Smart Assess ist hilfreich

Wenn man bei den Unternehmen nachfragt, kristallisieren sich jedoch ein paar besonders wichtige Faktoren heraus. Die man für jeden Bewerber ganz einfach im Gespräch ermitteln kann. Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Bewerber für eine Stelle miteinander exzellent vergleichen, sondern verfügen die Unternehmen auch über eine Grundlage, damit die an der Auswahl beteiligten Personen über ihre Einschätzung diskutieren können.

So kommt es am Ende zu einer gemeinsam getragenen, fundierten Einschätzung und die Wahrscheinlichkeit einer Fehleinschätzung wird drastisch reduziert.

Abbildung: Smart Assess by Christian Kalkbrenner

Smart Assess spart viel Zeit und Geld 

Denn die Auswahl eines ungeeigneten Bewerbers ist nicht nur für beide Seiten bedauerlich, sondern extrem teuer. Sowohl, was die direkten Kosten des Bewerbers betrifft, als auch die indirekt damit verbundenen Kosten: Anzeigen, Bewerbergespräche und vor allem die verlorene Zeit. Daher reduzieren Sie mit diesem Tool die Fehlausgaben um ein Vielfaches. 

Quelle: Smart Assess ist ein von Christian Kalkbrenner entwickeltes Tool, das von Wirtschaftsmagneten jederzeit genutzt werden kann.

 

F.R.O.G. – Das Vorzeigeprojekt

F.R.O.G. – Das Vorzeigeprojekt
Ein Vorzeigeprojekt der Extraklasse

Wie Schüler*innen an High-Tech arbeiten. 

An einem Gymnasium in Stuttgart findet seit ein paar Jahren ein Vorzeigeprojekt statt: die First Tech Challenge. Und das Team, das sich damit beschäftigt heißt FROG. In einem Video zeigen die Akteure und Verantwortlichen, worum es geht. 

Video abspielen

Darum geht es   

Die FIRST–Tech–Challenge (FTC) ist ein Robotik-Programm für die Altersgruppe 14 bis 20 Jahre, bei dem Teams mit ihren selbstgebauten und programmierten Robotern gegeneinander antreten. Bis zu 10 Schüler bzw. Studenten sind verantwortlich für die Planung, den Bau und die Programmierung eines autonomen Roboters und treten mit anderen Teams in Konkurrenz. 

Die Teams stellen sich dabei einer jährlich wechselnden Herausforderung auf einem etwa 10m² großen Spielfeld und haben in Allianz mit einem anderen Team zweieinhalb Minuten Zeit mit ihrem Roboter Aufgaben zu lösen: 30 Sekunden autonome Phase und 2 Minuten per Fernsteuerung.

Das Interessante an diesem Projekt 

Neben den Fragen der Technik, lernen die Schüler Teamarbeit, Projektarbeit und stellen sich auf internationalen Veranstaltungen dem Wettbewerb. 

Damit lernen sie in frühen Jahren Eigenschaften, die später im Berufsleben von zentraler Bedeutung sind. 

Abbildung: Wichtige Ansprechpartner für das Projekt

Wie können Unternehmen, insbesondere Wirtschaftsmagneten tun?

Die gemeinsame Vision der Partner ist es, junge Menschen frühzeitig für Wissenschaft und Technologie zu begeistern und ihnen die Berührungsängste vor komplexer Technik zu nehmen. Sie sollen lernen, Herausforderungen kreativ, phantasievoll und mit Teamgeist anzugehen und zugleich eine positive Grundeinstellung zu Wissenschaft und Technologie aufzubauen.

(1) Sie können sich finanziell engagieren. Das Geld wird für Reisen und Materialien eingesetzt.
(2) Sie können sich den Schülern bereits heute als attraktiver Arbeitgeber vorstellen.
(3)  Vor allem: Sie können mit einer Schule in Ihrer Nähe darüber sprechen, eine FTC aufzubauen.

Der Link zum Königin-Katharina-Stift Gymnasium mit vielen weiteren Informationen: https://www.koenigin-katharina-stift.de/schulleben/naturwissenschaften-technik-informatik-und-wettbewerbe/first-tech-challenge-ftc/ 

Quelle: Bild und Text: Königin Katharina Stift


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